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BAD ISCHL. Experimentierlust pur: Saxophon-Virtuose Wolfgang Puschnig lotet gemeinsam mit Mamadou Diabaté neue Klangräume aus.

Mamadou Diabaté Foto: Jazzfreunde
Mamadou Diabaté Foto: Jazzfreunde

Wolfgang Puschnig ist ein international anerkannter stilistischer Grenzgänger ohne Berührungsängste. Beim Konzert der Jazzfreunde Bad Ischl legt er pulsierende Melodiebögen über den dichten Rhythmusteppich des von Mamadou Diabaté gespielten Balafons. Diabaté sieht die Welt als ein riesengroßes, farbenprächtiges Mosaik, in dem alle Steine die Freiheit haben, ihre Position, Farbe und Form zu ändern.

Von Afro-Kubanischem bis Jazz und Funk

Der virtuose Balafonspieler aus Burkina Faso pendelt zwischen verschiedenen Welten. Tief verwurzelt in der jahrhundertealten Kultur Westafrikas öffnet er das Balafonspiel einer zeitgenössischen Sprache und belebt es mit Geistesblitzen aus Pop, Jazz und Funk. Das Spek­trum geht dabei von afro-kubanischen Anklängen über Jazz bis zu österreichischen Tönen, womit er seiner Wahlheimat Wien huldigt. Mit seiner Gruppe „Percussion Mania“ gewann er 2011 den österreichischen World Music Award. Er hat elf CDs veröffentlicht, die letzten davon sind „Barokan“ 2015 und „Douba Foli“ 2016 mit Abdoulaye und Modibo Diabaté – zwei Sänger aus Mali – sowie Wolfgang Puschnig, Sigi Finkel und Jon Sass.

Mit improvisatorischer Finesse, kraftvoller Melodik und energetisch mitreißender Rhythmik überschreiten Wolfgang Puschnig und Mamadou Diabaté musikalische Grenzen und schaffen dabei ein facettenreiches und vielschichtiges neues Ganzes.

Eintritt: 20 Euro (diverse Ermäßigungen)

Donnerstag, 24. Jänner, 20 Uhr

Weinhaus Attwenger


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