Nur fünf Sekunden fehlten Triathletin Herbst auf Hawaii-Qualifikation
BAD ISCHL/ZITTAU. An der „Xterra-Europameisterschaft“ im sächischen Zittauer Naturpark beteiligten sich Athleten aus Neuseeland, Mexiko – und Bad Ischl. Triathletin Christina Herbst bot wieder einen Kampf bis zur letzten Sekunden.

Nach einer „mittelmäßigen“ Zeit beim Schwimmen (32 Minuten über 1,5 Kilometer) begann die Ischlerin auf der Bike- und Trailrunstrecke mit technisch-koordinativen Herausforderungen und 90 Prozent „Trail“-Anteil eine Aufholjagd am Mountainbike. Die technisch anspruchsvolle, 36 Kilometer lange Strecke kam der Multisportlerin entgegen. Während andere Mitkämpferinnen der schwierigen Strecke Tribut zollen mussten und mit Materialproblemen kämpften, konnte Herbst viele Plätze gut machen.
Nach 3:45 Stunden um fünf Sekunden zu langsam
Auf der Laufstrecke über neun Kilometer merkte man schnell, dass sich das intensive Training ausgezahlt hatte. Die Ischlerin machte Zeit gut und überholte so manche Mitbewerberin. Auf dem letzten Kilometer kam sie der Kontrahentin um Platz 2 sehr nahe, doch in der letzen Kurve erhöhte diese das Tempo. Im knappen Zielsprint erreichte Herbst nach drei Stunden und 45 Minuten mit nur fünf (!) Sekunden Rückstand auf die zweitplatzierte Schweizerin Miriam Gerber als Dritte ihrer Altersklasse und Gesamt-15. das Ziel. „Ein Wahnsinnswettkampf, mit genialer, herausfordernder Strecke, tollen Athleten und endlich mal perfektem Wetter! Mit einem Stockerlplatz habe ich nicht gerechnet, darum ist die Freude umso größer“, resümierte Herbst. Einziger Wermutstropfen: Nur die ersten Zwei jeder Altersgruppe qualifizierten sich für die „Xterra-Weltmeisterschaft“ auf Hawaii.


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