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BAD LEONFELDEN/BURGENLAND. Damit das Blaudruck-Handwerk nicht in Vergessenheit gerät, wollen Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) und seine Minister-Kollegen dieses auf die Unesco-Weltkulturerbe-Liste setzen lassen. Die Firma Wagner ist einer von zwei Betrieben in Österreich.

Maria Wagner aus Bad Leonfelden bei der Arbeit. © vowe
  1 / 2   Maria Wagner aus Bad Leonfelden bei der Arbeit. © vowe

Um dem Indigo Handblaudruck nicht aussterben zu lassen, hat Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) mit Kollegen aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn eine Einreichung für die UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes unterzeichnet. Einer von zwei Betrieben, der die Färbetechnik anwendet, ist die Firma Wagner in Bad Leonfelden. Ein zweiter Familienbetrieb, der mit der Färbetechnik arbeitet, ist mit der Familie Koo im Burgenland zu finden.

Betriebe sind rar gesät

Ähnlich sieht es in den Nachbarländern aus, wobei Deutschland mit noch zwölf Werkstätten die höchste Dichte aufweist. „Es ist mir ein Anliegen, das mit dem 'Handwerk' verbundene Wissen und Können weiterzugeben, auch weil ich davon überzeugt bin, dass dieses einen wesentlichen Grundpfeiler für die Innovationskraft Österreichs darstellt“, ließ Drozda am Montag wissen. Im nationalen Kulturerbe-Verzeichnis scheint der Handblaudruck bereits seit 2010 auf. Eine endgültige Entscheidung wird für 2018 erwartet.


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