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URFAHR-UMGEBUNG. Im Gespräch mit Markus Obermüller, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mühlviertler Hochland, sprach dieser mit Tips über den heimischen Tourismus in Zeiten der Corona-Krise.

Der Schwerpunkt wird in diesem Sommer vermutlich Urlaub daheim heißen. Der Bezirk bietet dabei für Besucher ein breites Freizeitangebot. Foto: Helga Baier

Mit dem 15. März mussten auch die Betriebe im Bezirk Urfahr-Umgebung aufgrund der Maßnahmen rund um den Corona-Virus nach der Reihe zusperren, erinnert sich Markus Obermüller an die Anfänge der Krise. Besonders schmerzhaft seien auch die vielen Veranstaltungsabsagen gewesen. „Das tut schon weh“, so der Geschäftsführer des Tourismusverbandes.

Zeit genutzt

Doch während die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben mussten, waren sie nicht untätig, erzählt Obermüller weiter: In der Gastronomie werden mittlerweile etwa Liefer- und Abholservices zur Verfügung gestellt. Ein Angebot, das laut Obermüller sehr gut angenommen werde und auch für die Zukunft ein Geschäftszweig sei, den man proaktiver betreiben könne.

Viele Betriebe hätten die Zeit auch genutzt, um zum Beispiel Renovierungen vorzunehmen und sich vorzubereiten. All das stimmt Obermüller positiv.

Auch beim Tourismusverband war man fleißig: im Bereich Bad Leonfelden, Oberneukirchen, St. Stefan kommen sechs neue Radrouten dazu, die vergangene Woche beschildert wurden. Außerdem sei man dabei, die Rad- und Wanderkarte für das ganze Verbandsgebiet neu aufzulegen.

Alle bereiten sich also auf den „Urlaub Dahoam“ vor. Es gehe jetzt darum, wieder in die Gänge zu kommen, „damit man unser herrliches Mühlviertel auch nutzt“, so Obermüller. Anfragen gebe es schon.

Als Unsicherheitsfaktor gab Obermüller beim Gespräch vergangene Woche vor allem an, dass es - zu diesem Zeitpunkt - noch keinen offiziellen Termin für die Wiederöffnung gegeben habe und auch noch nicht klar war, ob und mit welchen Auflagen die Eröffnung zusammenhängen wird. Im Gespräch war bereits der 15. Mai, der nun ja auch von der Bundesregierung für die Gastronomie bestätigt wurde. 


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