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BAD LEONFELDEN. Der Weißstorch gilt als Frühlingsbote und Überbringer von Babys. In Oberösterreich ist der großer Schreitvogel mit den roten Stelzbeinen und dem langem Schnabel ein sehr seltener Brutvogel. Einer davon fühlt sich bin Bad Leonfelden wohl.
 

Weißstörrche brauchen genügend naturnahen Lebensraum. Foto: Robert Gattringer
Weißstörrche brauchen genügend naturnahen Lebensraum. Foto: Robert Gattringer

Im Vorjahr haben nur noch vier Paare in Oberösterreich gebrütet. Acht Jungstörche sind flügge geworden. Mittlerweilen sind die ersten Störche aus südlichen Gefilden zurück, so der Naturschutzbund Oberösterreich.Schon Wochen vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn am 21. März sind die ersten Weißstörche aus ihren Überwinterungsgebieten nach Oberösterreich zurück gekehrt. In Saxen wurde der erste Ankömmling am 1. März gesichtet, so Robert Gattringer, OÖ. Storchenbeauftragter und Mitarbeiter bei der Naturschutzbund-Regionalgruppe Machland Nord. Noch eiliger hatte es ein Meister Adebar in Bad Leonfelden. Schon Mitte Februar hat er sich auf dem Dach der ehemaligen Molkerei eingefunden.

Lebensraum Feucht- und Blumenwiesen

„Ich kann mich nicht erinnern, dass die Störche so früh im Jahr zurückgekehrt sind wie heuer“, so Robert Gattringer. Normalerweise kehren die stattlichen, schwarz-weißen Frühlingsboten Mitte März in ihre Brutgebiete zurück. Gattringer: „Meister Adebar zu schützen bedeutet seinen Lebensraum zu erhalten. Nur wo es noch Feucht- und Blumenwiesen, Gewässeraltarme und Teiche gibt, haben der Weißstorch und mit ihm zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten eine Chance. Der Naturschutzbund ruft daher zum Erhalt und Neuanlage dieser typischen Storchenlebensräume auf, damit auch in Zukunft junge Weißstörchen in Oberösterreich schlüpfen und flügge werden.“ 


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