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BAD ZELL. Das sechste Soloprogramm vom Sacher ohne Torte ist fertig – im wahrsten Sinne des Wortes. Gestählt mit der Lebenserfahrung eines Mittvierzigers analysiert der Tragweiner Wortakrobat die Widersprüchlichkeiten unserer Sprache. Premiere ist am Ostersonntag, 21. April, um 20 Uhr in der Arena Bad Zell.

Foto: privat
Foto: privat

So beschreibt Mario Sacher selbst seinen neuesten kabarettistischen Wurf: „Man kann ja fertig sein, im Sinne von alles ist erledigt, oder auch im Sinne von nix ist erledigt, außer du selber. Aber eigentlich werden wir ja nie fertig. Weder mit dem Häuslbauen noch mit dem Leben. Dazwischen essen wir lactose- und glutenfrei, sind aber trotzdem intolerant. Vor allem wenn wir dazu gezwungen werden, uns mit Wortschatz und Verhalten von Individuen auseinander zu setzen, deren Gehirn, im Gegensatz zum Restkörper, noch nicht fertig entwickelt ist. Also mit Pubertierenden. Aber nicht nur.

Oft verhindern unvorhersehbare Katastrophen unser Fertigwerden: Männerschnupfen, Elternsprechtag, oder, im schlimmsten Fall, Valentinstag. Letzteren trotz Blumenallergie zu überstehen ist nahezu unmöglich, Gott sei Dank gibt es Shades of Grey und zahnstocherbefreite Gourmetrestaurants…“Charmant, schwungvoll, ausschließlich bewaffnet mit großer Klappe und Gitarre, führt Mario Sacher mit schwindelerregender Pointendichte durch sein brandneues Programm. Er is(s)t fertig … macht fertig … auch sein Publikum – vor Lachen.

Sonntag, 21. April 2019

Arena Bad Zell, 20 Uhr

VVK 17/AK 20 Euro

Vorverkauf: Tourismusbüro, Arena, Banken


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