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BAUMGARTENBERG/KLAM. Nachdem die Landesregierung ihr Sparpaket präsentiert hat steht fest, dass bei den geplanten Landesausstellungs-Terminen kein Stein auf dem anderen bleibt – betroffen ist auch die Bewerbung aus dem Bezirk Perg.    

2013 war die Freude über den Zuschlag für die Ausrichtung einer Landesausstellung bei den Unterstützern noch riesengroß – nun herrscht Ärger über das plötzliche Aus. Foto: Hochgatterer

Der Aufbruchsstimmung, die seit dem Zuschlag im Jahr 2013 für die Ausrichtung einer Ausstellung in den Orten Baumgartenberg und Klam in der Region herrschte, weicht Ernüchterung.

Bürgermeister Kastner enttäuscht: „Erhoffter Impuls für die Region wird ausbleiben“

„Es ist sehr schade. Das Programm mit den Hauptschauplätzen Stiftskirche Baumgartenberg und der Burg Clam wäre sehr stimmig gewesen – leider sind wir dem Streichungsprogramm des Landes zum Opfer gefallen. Ein erhoffter, großer Impuls für die Region wird ausbleiben“, zeigt sich etwa Baumgartenbergs Ortschef Erwin Kastner betroffen.

Aus sieben Terminen werden vier

2013 wurde beschlossen, dass im Zeitraum zwischen 2018 und 2028 sieben Landesausstellungen organisiert werden. Nach den Kürzungsmaßnahmen werden es nur mehr vier sein. Diese finden 2018 in Enns, Schlögen und Oberranna, 2021 in Steyr, 2024 in Eferding und Peuerbach sowie 2027 in der Region Attersee und Mondsee statt.

Strukturreform im Kulturressort

Mit der Strukturreform im Kulturressort stehen die Landesausstellungen laut Landeshauptmann Thomas Stelzer, der diese als zentrale Pfeiler des oberösterreichischen Kulturlebens bezeichnet, jetzt vor einem Innovationsschub. „Ziel ist es, die Landesausstellungen zeitgemäß neu zu positionieren. Das ist ein wesentlicher Pfeiler der Strukturreform im Kulturressort, der dazu beiträgt, jene Flexibilität zu schaffen, die notwendig ist, um auch im Bereich der Kultur Oberösterreich zu einem Land der Möglichkeiten zu machen“, so Stelzer. Die Neukonzeptionierung der Landesausstellungen ist abgestimmt mit den Landesgartenschauen, sodass es hier zu keinen Überschneidungen kommt. 

Die Neuerungen im Überblick

  • Ab 2018 finden die Landesausstellungen und die Landesgartenschauen in einem dreijährigen, aufeinander abgestimmten Rhythmus statt
  • Es wird ein neues Verfahren zur Vergabe und Finanzierung der investiven Maßnahmen eingeführt. Die Landesförderung für die OÖ. Landesausstellungen bzw. Landesgartenschauen wird gedeckelt.
  • Für die Landesausstellungen nach 2027 wird ein neuer Ausschreibungsprozess gestartet. Dabei werden jeweils nur noch zwei Landesausstellungsprojekte im Voraus geplant.

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