WorldSkills: Gold geht nach Bergland
BERGLAND/KASAN. Drucktechniker Christof Babinger kürte sich bei den WorldSkills in Russland zum Weltmeister. Insgesamt konnten 46 österreichische Fachkräfte bei den Berufsweltmeisterschaften eine Medaille erobern.

„Zwölf Medaillen gehen in diesem Jahr auf das Konto der österreichischen Teilnehmer. Österreich ist dank dieser zwölf Medaillen wieder unter den Top-Ten-Nationen der Welt und darüber hinaus beste EU-Nation“, berichtet WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Nun gehe es „mit voller Kraft“ in Richtung der Berufseuropameisterschaften, den EuroSkills 2020 in Graz.
Babinger ganz oben
Zu den erfolgreichen Goldmedaillen-Gewinnern darf sich auch der 1997 geborene Christof Babinger aus Bergland zählen. Der junge Drucktechniker schloss 2016 seine Lehre mit ausgezeichnetem Erfolg ab und ist nun bei der Queiser GmbH in Scheibbs tätig. Neben Babinger konnten 45 andere junge Österreicher in Kasan eine Edelmetall erobern. Simon Dorrer aus Ennsbach (HTBLA Leonding/ Oberösterreich) gewann im Bewerb Elektronik ein Medallion for Excellence. Dieses Leistungsdiplom wird an Teilnehmer vergeben, die zwar nicht in den Medaillenrängen gelandet sind, aber mindestens 700 von 800 möglichen Punkten erreicht haben. Insgesamt ritterten in Russland mehr als 1.400 Teilnehmer aus knapp 70 Ländern in 56 Bewerben um Edelmetall.
Über WorldSkills
WorldSkills International ist eine 1950 gegründete gemeinnützige international tätige Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Ihre Mission ist die ständige Aufwertung des Ansehens der handwerklichen, industriellen und Dienstleistungsberufe bzw. der Berufsbildung weltweit. Ziel dieser internationalen Plattform ist es, junge Fachkräfte zu fördern und neue, innovative Wege der Berufsbildung zu entwickeln. Derzeit hat WorldSkills weltweit 80 Mitgliedernationen. Positiver Nebeneffekt des internationalen Wettbewerbs ist zudem die Stärkung der WorldSkills-Mitgliedsstaaten als Wirtschaftsstandorte.
Alle zwei Jahre
Alle zwei Jahre richtet WorldSkills International Berufsweltmeisterschaften in wechselnden Austragungsorten aus. Jedes WorldSkills-Mitgliedsland hat die Möglichkeit, je einen Teilnehmer bzw. ein Teilnehmer-Team pro Beruf zu entsenden. Mittlerweile treten mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den 80 Mitgliedsstaaten in über 50 Berufen an und wetteifern um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und natürlich um den Titel „Weltmeister“ in ihrem Beruf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von WorldSkills dürfen im Wettbewerbsjahr nicht älter als 22 Jahre alt sein (Ausnahmen bis 25 Jahre).


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