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BEZIRK BRAUNAU. Die über zwei Monate dauernde Brandserie in Mattighofen und Schalchen konnte am 30. März durch die Verhaftung von drei Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren geklärt werden.

Die drei Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren werden nun angezeigt. Symbolfoto: Weihbold
Die drei Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren werden nun angezeigt. Symbolfoto: Weihbold

Am 19. Jänner wurde der erste Brand gelegt, ab 23. März kam es fast täglich zu diversen Brandstiftungen an Gartenhütten, einem Bootshaus, Büschen und Sträuchern im Augebiet entlang der Mattig, Bäumen, Hochständen und Wiesenflächen. Die drei Burschen im Alter von 14 und 15 Jahren, die nun am 30. März festgenommen werden konnten, hatten dabei unterschiedliche Brandbeschleuniger verwendet.

Bootshaus, Gartenhütte und Hochstand in Vollbrand gesetzt

Die Wald- und Wiesenbrände erloschen durch die feuchte Witterung meist von selbst, nur der Brand einer trockenen Wiese musste durch die Freiwilligen Feuerwehren Schalchen und Unterlochen gelöscht werden. Ein Bootshaus, eine Gartenhütte und ein Jägerstand wurden von den Jugendlichen in Vollbrand gesetzt; der Brand einer weiteren Gartenhütte erlosch ebenfalls wieder von selbst.

Brandstiftung in Kindergarten durch Zeugin verhindert

Durch eine aufmerksame Zeugin konnte die Brandstiftung in einem Kindergarten verhindert werden; auch die von den Burschen gelegten Brände an Bäumen, in einem Schuppen sowie bei einem Masten gingen von selbst wieder aus.

Drei Jugendliche verhaftet

Am 30. März schließlich konnten die beiden Haupttäter aus dem Bezirk Braunau durch Hinweise aus der Bevölkerung, konkrete Zeugenaussagen sowie Erhebungs- und Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Auch ein 14-jähriger Schüler konnte als weiterer Mittäter ausgeforscht werden, er war bei der Brandlegung der Bootshütte mit dabei. Alle drei Beschuldigten werden angezeigt.


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