Tödlicher Arbeitsunfall in Gießerei
BRAUNAU-RANSHOFEN. Bei einem Arbeitsunfall in der Gießerei der AMAG wurde gestern, 4. September, ein 52-jähriger deutscher Arbeiter einer Fremdfirma durch einen Stromschlag tödlich verletzt.

Drei Mitarbeiter einer Fremdfirma, ein 52-jähriger Deutscher, ein 29-jähriger Deutscher und ein 46-jähriger Italiener, führten gestern. 4. September,Wartungsarbeiten an einem Induktionserwärmer auf dem Firmengelände der AMAG in Ranshofen durch. Der 52-Jährige arbeitete an der Stromversorgung der Anlage. Dieser versicherte sich vor den Arbeiten selbst, dass die Anlage spannungsfrei war. Dies beobachtete auch der 46-Jährige. Anschließend beugte sich der 52-Jährige in den Schaltkasten und schloss mehrere Kabel ab.
Tödlicher Stromschlag
Nachdem er bereits etwa fünf Minuten im Schaltkasten arbeitete, erlitt er aus noch ungeklärter Ursache einen Stromschlag. Seine beiden Kollegen zogen ihn aus dem Schaltkasten und leisteten Erste Hilfe. Der Betriebsarzt der AMAG leitete umgehend die Reanimationsversuche ein, welche vom verständigten Notarztteam übernommen wurden. Der Mann erlag dennoch noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Weshalb es zu dem Stromschlag kam, ist derzeit noch unklar. Weitere Ermittlungen von Sachverständigen werden dazu aktuell noch getätigt.
AMAG schwer betroffen
Das Unternehmen AMAG zeigte sich in Person von Pressesprecher Leopold Pöcksteiner auf Anfrage sehr betroffen von dem tragischen Arbeitsunfall, gab aber an alle notwendiger Schulungen für die Arbeit an der Anlage ordnungsgemäß durchgeführt zu haben.


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