Sohn betrog Vater mit Mobilfunkverträgen und Smartphones
BEZIRK BRAUNAU. Eine 34-Jähriger, wegen Vermögensdelikten Vorbestrafter, hat sich über den Namen seines 54-jährigen Vaters mittels Mobilfunkverträgen zwei IPhone 11 erschlichen.

Ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Braunau erstattete am 1. April Anzeige gegen Unbekannt, da er mehrere Schreiben eines Inkassobüros zu offenen Forderungen bei einem Mobilfunkbetreiber erhalten hatte, obwohl er keine derartigen Mobiltelefonverträge abgeschlossen hatte. Die Ermittlungen zeigten, dass am 3. und am 9. Oktober 2019 über den Online-Shop zwei Handyverträge mit 24 Monaten Laufzeit unter dem Namen des 54-Jährigen abgeschlossen und zwei neue iPhone 11 an eine andere Adresse im Bezirk Braunau geliefert worden waren. Die Postsendungen waren mit dem Namen des 54-Jährigen übernommen worden. An der Lieferadresse ist der 34-jährige, wegen Vermögensdelikten vorbestrafte Sohn des Anzeigers wohnhaft. Er gestand die betrügerischen Vertragsabschlüsse. Ein iPhone 11 hatte er bereits an eine unbekannte Person weiterverkauft. Das Mobilfunkunternehmen erleidet durch den Vorfall einen Schaden von 1.848 Euro.


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