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SCHALCHEN. Beim Bahnübergang in Unterlochen in der Gemeinde Schalchen kam es am Dienstag, 1. Juni, zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Lkw.

 (Foto: Symbolbild: Weihbold)
(Foto: Symbolbild: Weihbold)

Gegen 11 Uhr war ein 29-Jähriger aus Polen mit seinem Lkw in Schalchen unterwegs, um Waren bei einer Firma abzuladen. Dabei fuhr er zuerst mit seinem Fahrzeug durch ein Fahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen, beim Bahnübergang missachtete er außerdem das „Stopp“-Zeichen. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Zug, der gerade mit etwa 50 km/h von Uttendorf Richtung Mattighofen fuhr. Im Zug befanden sich fünf Fahrgäste und zwei Mitarbeiter.

Eine sofortige Notbremsung reichte nicht mehr aus, sodass es zu einer Kollision im Bereich der Hinterachse des Staffelaufliegers kam. Der Lkw wurde durch die Wucht des Anpralls zur Seite geschleudert und kam entgegen der Fahrtrichtung in einer Wiese zum Stehen. Der Zug bewegte sich noch etwa 80 Meter weiter.

Erheblicher Sachschaden

Durch den Zusammenstoß entstand sowohl am Zug als auch am Lkw ein erheblicher Sachschaden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Zugstrecke musste gesperrt werden und die Bergung der Fahrzeuge war mit hohem Aufwand verbunden. Erst gegen 15 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Die Beteiligten blieben unverletzt.


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