Betrug mit vermeintlichen Hundewelpen
BEZIRK BRAUNAU. Ein unbekannter Täter gab vor, Hundewelpen aus Rumänien zu verkaufen und täuschte damit eine 20-Jährige aus dem Bezirk Braunau. Nachdem sie ihm mehrmals Geld überwiesen hatte, teilte der Betrüger ihr mit, dass der bestellte Hund verstorben sei.

Der Täter bot die Hundewelpen über ein Inserat auf einer Social Media Plattform zum Verkauf an. Die 20-Jährige polnische Staatsbürgerin sah die Anzeige, wollte einen Hund kaufen und nahm über die angeführte Telefonnummer Kontakt mit dem vermeintlichen Verkäufer auf. Die beiden einigten sich auf einen Kaufabschluss, woraufhin sie in weiterer Folge von zwei weiteren Rufnummern kontaktiert wurde. Es wurde ihr mitgeteilt, dass die Zustellung über einen Transportdienstleister erfolgen würde.
Die 20-Jährige überwies daraufhin Geld für die Vorbereitung des Transports. Zudem sollte sie eine weitere Überweisung an ein Konto in Kamerun tätigen, die allerdings fehlschlug. Der Täter gab eine weitere IBAN-Nummer eines belgischen Kontos bekannt, an welches die Braunauerin Geld für eine scheinbar nötige Versicherung, eine Impfung und Tierarztkosten überwies.
Als der 20-Jährigen mitgeteilt wurde, dass der vermeintlich bestellte Hund verstorben sei und eine weitere Zahlung für die Rückabwicklung der vorangegangenen Überweisungen getätigt werden müsse, wurde sie misstrauisch und erstattete Anzeige.


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