Frontalzusammenstoß in Eggelsberg: Drei Personen verletzt – Eine Lenkerin unter Drogeneinfluss
EGGELSBERG. Am Dienstagvormittag kam es auf der L5014 in Eggelsberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Autos stießen frontal zusammen, drei Personen wurden verletzt – darunter ein vierjähriges Kind.

Eine 38-jährige Autofahrerin aus dem Bezirk Braunau war gegen 8.45 Uhr auf der L5014 von Geretsberg kommend in Richtung Guntershausen unterwegs. Auf der Rückbank ihres Wagens saß ihr vierjähriger Sohn. Zur selben Zeit fuhr eine 23-jährige Frau mit ihrem Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge frontal.
Überschlag auf der Böschung
Die Wucht des Aufpralls war enorm. Der Pkw der 23-Jährigen kam rund 20 Meter nach der Kollision auf dem Fahrstreifen zum Stehen.
Das Auto der 38-jährigen Mutter wurde in den Bankettbereich geschleudert, überschlug sich über eine angrenzende Böschung und kam erst etwa 30 Meter weiter auf einer Wiese zum Stillstand.
Ersthelfer greift ein
Ein nachkommender Lkw-Lenker reagierte rasch und befreite die 23-jährige Fahrerin aus ihrem Wrack. Die 38-Jährige konnte sich und ihren vierjährigen Sohn selbstständig aus dem überschlagenen Auto befreien.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde die 23-jährige Unfalllenkerin mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen. Die Mutter und ihr Kind wurden vom Rettungsdienst ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.
Amtsarzt stellt Suchtgiftbeeinträchtigung fest
Im Zuge der Unfallaufnahme untersuchte der Amtsarzt die 23-jährige Fahrerin. Dabei wurde eine Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt. Der Frau wurde der Führerschein noch vor Ort vorläufig abgenommen.


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