Projekt zur Bedeutung des Hitler-Geburtshauses
BRAUNAU. „Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür?“ - unter diesem Motto steht eine einwöchige Projektwoche von Architekturstudenten der Technischen Universität (TU) Wien.

Noch bis zum Sonntag, 30. September, findet in Braunau am Inn eine einwöchige Projektwoche mit dem Titel „Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür?“ statt. Dabei beschäftigen sich Architekturstudierende der TU Wien mit der heutigen Bedeutung des Geburtshauses von Adolf Hitler für die Stadt Braunau und darüber hinaus.
Gespräche mit Bürgern
Die Studierenden treten an unterschiedlichen Orten der Stadt mit den Braunauern in Kontakt, um verschiedenen, im Sommersemester entwickelten Fragestellungen nachzugehen: Welches Bild wird medial von Braunau gezeichnet und was halten sie davon? Was würden sie mit dem Haus machen? Wie könnte ein möglicher Stadtplan aussehen, der auch die NS-Geschichte und deren Folgen integriert – ohne damit Braunau auf Hitler zu reduzieren? Wie reagieren die Simbacher, wenn Ihnen das Haus plötzlich auf den Kirchenplatz gestellt wird? Wie wirkt sich das Haus und das damit verbundene Erbe auf ihre persönliche Lebensrealität aus?
Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse der einzelnen Projekte und Interaktionen werden in Form einer Ausstellung bei den diesjährigen Zeitgeschichte Tagen im Gugg präsentiert. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 28. September, um 19.30 Uhr im Gugg in Braunau.


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