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ASPACH. Der „Lebensweg der Kunst“, der das Schaffen der Aspacher Künstlerfamilie Daringer zum Thema hat, bietet sich für einen inspirierenden Spaziergang durch Aspach an – und als gelungener Abschluss ein Besuch im neugestalteten Daringer Kunstmuseum.

Das Daringer Kunstmuseum Aspach ist ganzjährig von Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (Foto: Daringer Kunstmuseum)

Der „Lebensweg der Kunst“ ist ein Erlebnis für alle Sinne. Zwölf Stationen mit Werken der Künstlerfamilie Daringer laden zu einem knapp einen Kilometer langen Spaziergang durch den Ort ein. Wer ein wenig mehr Muße hat, sollte einen Abstecher zur Stiblerlinde auf dem Schelmersberg einplanen. Mächtig und weithin sichtbar ist sie nicht nur ein Kraftplatz, sondern auch das geheime Wahrzeichen von Aspach. Ein Platz zum Innehalten und Auftanken.

Neugestaltet und um viele bislang nicht öffentlich gezeigte Werke des Wotruba-Preisträgers Manfred Daringer ergänzt, präsentiert sich das Daringer Kunstmuseum. Liebe, Leid und Tod waren die zentralen Themen im Schaffen des Bildhauers, der einer bekannten Aspacher Künstlerfamilie entstammte. Daringer arbeitete mit Holz, Stein, Terrakotta und Gips, viele seiner Werke wurden auch in Bronze gegossen.

Lebendige Kunstvermittlung

Materialien, die zum Angreifen und Berühren einladen, etwas, das im Museum – im Rahmen der Coronaregeln – auch ausdrücklich erwünscht ist. Und noch etwas macht das Daringer Kunstmuseum zu etwas ganz Besonderem: Jeden Samstag erzählen Weggefährten und Weggefährtinnen bei einer Führung von ihren ganz persönlichen Erlebnissen mit Manfred Daringer. Lebendiger und berührender lässt sich Kunst nicht vermitteln.

Das Museum ist ganzjährig Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet; Führungen gibt es jeweils samstags um 14 Uhr (oder nach Voranmeldung). Auch Werkstatt und Atelier von Manfred und seinem Vater Otto Daringer können nach Voranmeldung besucht werden.


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