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BRAUNAU. Zwei neue Ausstellungen im Bezirksmuseum Herzogsburg widmen sich der Entwicklung des Unteren Inns und Werken aus Naturmaterialien von Heidi Zenz. Zu sehen sind diese noch bis 14. Oktober. Der Eintritt ist frei.

Ein Foto von der Innschifffahrt in Braunau von 1925 (Foto: August Kreuz)
  1 / 2   Ein Foto von der Innschifffahrt in Braunau von 1925 (Foto: August Kreuz)

Die Wanderausstellung „Alles im Fluss?!“ beschäftigt sich mit der Geschichte des Unteren Inns zwischen Salzach- und Rottmündung und wurde von der Umweltstation Naturium am Inn und Menschen aus der Region zusammengestellt. Sie sendeten Karten und Bilder ein und trugen abenteuerliche Anekdoten und Interviews zusammen. Die Ergebnisse zeigen die Entwicklung vom einstigen Wildfluss zum heutigen Inn.

Erfahrbar wird die Geschichte durch eine Hörstation und eine Rätselecke. Außerdem gibt es eine Bildstation mit historischen Fotografien rund um den Inn bei Braunau.

Kunst und Natur

Die Eggelsberger Künstlerin Heidi Zenz befasst sich bei ihren Werken mit dem Moor. Dieses wird zum kreativen Sinnbild dafür, dass sich zwar alles zersetzt, aber auch wieder neu zusammensetzt. Die Gildenmeisterin der Innviertler Künstlergilde verwandelt dazu rund um das Ibmer Moor gesammelte Naturmaterialien zu Kunst. Urmaterialien wie Schlamm, Erde, Torf oder Algen bilden die Basis für die Auseinandersetzung mit dem weltlichen Sein. Für Zenz bietet das Moor unerschöpfliche Ressourcen für ihre Arbeit – eine Symbiose aus Kunst und Natur.

Die Öffnungszeiten des Museums sind Dienstag bis Samstag von 14.30 bis 17 Uhr. Im Oktober hat das Museum bereits ab 13.30 Uhr geöffnet.


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