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BRAUNAU/SIMBACH. „Gockel Walter“ sitzt seit letztem Jahr als Bronzeskulptur auf der Innbrücke zwischen Braunau und Simbach. Jetzt wurde der Sehenswürdigkeit sogar ein eigenes Buch und eine Ausstellung gewidmet. Sie werden am Freitag, 16. Februar, präsentiert.  

Über den "Gockel Walter" gibt es ein neues Buch und eine Ausstellung. Auf dem Foto: Der Herausgeber Zoran Šijakovic (r.) und Franz Schausberger, der Vorsitzende des Instituts der Regionen Europas, der bei der Präsentation anwesend sein wird (Foto: DANICA)

Ein Symbol der Freiheit und Verbundenheit soll der Gockel Walter laut dem Initiator Zoran Šijaković und dem Kulturverein Danica-Austria sein. Seit Ende Dezember gibt es zu ihm ein eigenes Buch, das unter dem Titel „Wie der Gockel Walter den Frieden in die Welt brachte“ erschien.

Šijaković und eine Gruppe von Autoren arbeitete ein Jahr daran. Darin zu lesen ist unter anderem, wann und wo ein deutscher Soldat und ein serbischer Hahn einander begegnet sind. Und wie und warum der Gockel, der 100 Jahre später Walter getauft wurde, sein Leben lassen musste. Auch, was das mit Braunau und Simbach zu tun hat, erfahren die Leser.

Geschrieben hat das Buch der Salzburger Autor Walter Müller. Die lyrischen Texte verfasste die Autorin Martina Sens. Der Grafiker Hermann Ortner illustrierte das Werk.

Musikstück für Walter

Sogar Musik wurde zu Walter komponiert. Der Braunauer Zithervirtuose Wilfried Scharf schuf ein Stück mit dem Titel „Divertimento Gockolori“. Dieses kann über einen QR-Code auf YouTube angehört werden.

Bei der Präsentation am 16. Februar im Simbacher Heimathaus sind die Autoren, Verleger und weitere Unterstützer des Projektes anwesend. Das Ensemble Con Chordis sorgt für Musik. Weitere Infos gibt es unter www.danica-salzburg.at/gockelwalter.

Freitag, 16. Februar

Heimatmuseum, Simbach

19 Uhr / Eintritt frei


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