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BRAUNAU. Das Leben des Braunauer Radsporttalents Sigi Denk wird in der neuen Gugg-Eigenproduktion auf tragisch-komische Weise beleuchtet. Er machte mit außergewöhnlichem Talent, aber getrieben von inneren Dämonen, ab den 60er Jahren auf sich aufmerksam.

Mit dem Rennrad sorgte Sigi Denk ab den 60er Jahren für Furore. (Foto: Ernst Daxberger)
Mit dem Rennrad sorgte Sigi Denk ab den 60er Jahren für Furore. (Foto: Ernst Daxberger)

„Sigi“ ist für Alois Mandl, der für Text und Regie verantwortlich ist, der Inbegriff des ungenutzten Talents. Er ist charmant, sorglos und immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer – allerdings ohne Disziplin und Beharrlichkeit. Seine Eskapaden reichen von tiefem Humor bis zu stiller Tragik. Während sein Umfeld seine Fehler zwar wahrnimmt, werden diese mit einem zwinkernden Auge hingenommen. Sigi wird nicht zur Vernunft gebracht. Stattdessen werden die Fehltritte akzeptiert oder sogar gefördert – als wären sie Teil eines unterhaltsamen Schauspiels. So entfaltet sich ein facettenreiches Porträt eines Mannes, der an seinen eigenen Schwächen scheitert – und dennoch das Herz seines Publikums gewinnt.

Mandl reflektiert in dem Stück über verpasste Chancen und das Scheitern an den eigenen Schwächen. Die humorvollen Reflexionen basieren auf Interviews, Fakten, aber auch der Fantasie des Autors. „Erleben Sie, wie Sigi seine Mitmenschen und sich selbst an den Rand des Wahnsinns bringt und uns dabei zum Lachen und Weinen bewegt“, heißt es vom Gugg.

Die Premiere ist am Freitag, 25. Oktober. Weitere Termine sind am 26. Oktober sowie am 2., 3., 7., 8. und 9. November. Am 3. November beginnt das Stück um 18 Uhr. Alle weiteren Aufführungen starten um 20 Uhr.

Premiere:
Freitag, 25. Oktober
Gugg, Braunau
20 Uhr / 26 Euro

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