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ASPACH. Das Daringer Kunstmuseum in Aspach widmet sich in einer neuen Sonderausstellung dem Künstler Franz Blum. Die Eröffnung ist am Donnerstag, 28. November.

Franz Blum war ein vielfältiger Künstler. Ihm wird eine Sonderausstellung in Aspach gewidmet. (Foto: Daringer Kunstmuseum)

Franz Blum ist nahezu in Vergessenheit geraten. Dabei zeigt der außergewöhnliche Künstler in seinen Werken eine große Vielseitigkeit. Er verlor trotz seines schweren Schicksals im Zweiten Weltkrieg nie den Glauben an das Schöne und Gute. Das Daringer Kunstmuseum zeichnet seine Lebensstationen daher in der neuen Ausstellung unter dem Titel „und unerwartet bog der Weg zur Seite“ nach.

Blum war nicht nur Bildhauer, sondern auch Maler und Dichter. Als Soldat erlebte er an der russischen Front das Trauma des Krieges hautnah. Trotz dieser Erfahrungen verlor er nie seine künstlerische Sensibilität. Seine Werke zeugen von einer tiefen Sehnsucht nach Schönheit und Menschlichkeit. „Franz Blums Werke öffnen den Blick für das Schöne – selbst in den dunkelsten Stunden – und stellen uns die Frage, wie wir das Gute in der Welt bewahren können“, heißt es vom Museum.

Mit Geschichten verbunden

Gezeigt wird ein kleiner Querschnitt an Skulpturen sowie Aquarelle, die Blum an der Front in Russland malte. Zu den Exponaten werden Geschichten erzählt und Fragen gestellt, die einen Bogen ins Heute spannen.

Zur Eröffnung kommt Klaus Landa, Geschäftsführer des Verbundes OÖ Museen. Kuratiert wird die Ausstellung vom Kunstvermittler Günther Huber. Sie ist von 28. November bis 30. März zu sehen.

Eröffnung:
Donnerstag, 28. November
Daringer Kunstmuseum, Aspach
19 Uhr / Eintritt frei

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