LOCHEN. Das Katholische Bildungswerk Lochen lädt zu einem Vortrag zum Thema Kriegerdenkmäler als Relikte der Erinnerungskultur.
Die meisten Kriegerdenkmäler wurden nach dem ersten Weltkrieg errichtet, um den Hinterbliebenen einen Umgang mit den Verlusten zu ermöglichen. Schon drei Jahrzehnte später mussten viele neue Namen von Gefallenen hinzugefügt werden.
80 Jahre nach dem Ende des letzten Krieges gibt es eine erweiterte Gedenkkultur. Man gedenkt aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Inwieweit kann dies in der Gestaltung der Denkmäler berücksichtigt werden? Clemens Gruber hat sich in seiner Forschung mit den historischen Rahmenbedingungen beschäftigt und zeigt ausgewählte Beispiele von Denkmälern und
Denkmalprojekten aus heutiger Sicht. Der Vortrag findet am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr im Pfarrheim Lochen statt. Freiwillige Spenden sind erbeten.
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