Kriminalitätsrate im Bezirk ging im Vorjahr im Vergleich zu 2017 zurück
BEZIRK BRAUNAU. Gute Nachrichten für den Bezirk Braunau brachte die Kriminalstatistik 2018. Die Kriminalitätsrate ging im Vergleich zu 2017 zurück. Die Aufklärungsquote bewegt sich weiterhin auf einem konstant hohen Niveau.

Die Kriminalitätsrate im Bezirk Braunau ist um 6,5 Prozent gesunken. Das geht aus der kürzlich veröffentlichten Kriminalstatistik 2018 hervor. Auch die Aufklärungsquote ist mit 67,8 Prozent weiterhin erfreulich hoch. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist diese zwar um 1,2 Prozent gesunken, was aber im normalen Schwankungsbereich liegt, wie Bezirkspolizeikommandant Martin Pumberger auf Anfrage erklärt. „Wir zählen damit immer noch zu den drei besten Bezirken in ganz Oberösterreich. Nur Rohrbach und Schärding liegen vor uns und die haben zusammen immer noch weniger Fälle zu bearbeiten als wir alleine“, meint Pumberger.
Von 3.188 angezeigten Fällen konnten im vergangenen Jahr 2.161 geklärt werden. Am häufigsten angezeigt wurden strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen (1.444 Fälle). Einen deutlichen Anstieg gab es im Bereich der Internetkriminalität, dem sogenannten Cybercrime. 137 angezeigten Fällen im Jahr 2017 stehen 168 Fälle im vergangenen Jahr gegenüber, das entspricht einem Anstieg von über 22 Prozent. Das Bezirkspolizeikommando will diesem Trend mit eigenen Vortragsserien, beispielsweise im Seniorenbereich, entgegenwirken, um auf die Thematik aufmerksam zu machen. Laut Pumberger gäbe es im Bezirk keine besonderen Auffälligkeiten oder Schwerpunkte in der Kriminalstatistik.
Zufriedenstellende Bilanz
„Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Trotz dem niedrigsten Personalstand aller Zeiten haben wir sehr erfolgreich gearbeitet und konnten unsere hohe Aufklärungsquote, die über dem Landesschnitt liegt, nahezu halten“, bilanziert der Bezirkspolizeikommandant.


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