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BRAUNAU. Die steigenden und aktuell sehr hohen Corona-Infektionszahlen im Bezirk Braunau spiegeln sich auch in der Aufnahme von Corona-Patienten im Braunauer Spital wider. Gerade in den letzten zwei bis drei Wochen ist die Auslastung im Krankenhaus wieder stark angestiegen. Die stellvertretende ärztliche Direktorin Birgitt Freitag sprach mit Tips über die aktuelle Lage.

Nachdem der Bezirk Braunau schon seit Wochen landesweit zu den Bezirken mit den höchsten Infektions- und Inzidenzzahlen gehört, spitzt sich auch im Braunauer Krankenhaus die Lage wieder immer mehr zu. Während bis vor zwei drei Wochen die Zahl der Corona-Patienten nur bei fünf bis zehn lag, waren mit Stand 1. April bereits 42 Patienten aufgrund einer Corona-Erkrankung im Braunauer Krankenhaus hospitalisiert. Fünf von ihnen waren auf der Intensivstation untergebracht. Die Zahl der Corona-Erkrankten im Spital liegt damit auch über denen der Hochphase der Pandemie im vergangenen Herbst.

Patienten bereits in Nachbarkliniken verlegt

„Zur Sicherstellung der optimalen Betreuung mussten wir bereits Patienten in Nachbarkliniken verlegen“, schildert die stellvertrenden ärztliche Direktorin Birgitt Freitag die Lage. Die Virus-Mutationen würden in der medizinischen Therapie keinen Unterschied machen. „Wir stellen aber fest, dass bei Geimpften die Verläufe in aller Regel milder sind. Auch wir appellieren an die Bevölkerung die Covid-Maßnahmen unbedingt einzuhalten und damit einen Beitrag zu leisten, dass wir weiterhin eine optimale Patienten-Betreuung im Krankenhaus gewährleisten können“, so Freitag.

Auf Krankenhausbesuche möglichst verzichten

Auf Krankenhausbesuche sollte derzeit nach Möglichkeit verzichtet werden und diese sollten nur in absoluten Ausnahmefällen stattfinden. Der Kontakt zu den Patienten soll aktuell in erster Linie über elektronische Hilfsmittel erfolgen. „Jeder Besucher bringt potentiell Keime ins Spital und ist so eine Risiko für den eigenen Verwandten, die anderen Patienten sowie auch für das Krankenhaus-Personal“, erklärt Freitag.Sollte sich der Besuch aber nicht vermeiden lassen, gilt derzeit, dass der Besucher beim Eingang einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder einen negativen Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen muss. Während dem Besuch im Braunauer Krankenhaus ist außerdem durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen.


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