Bezirkshauptmann äußert sich zu erweitertem Testangebot
BEZIRK BRAUNAU. Aufgrund der am Ostermontag eingeführten Ausreisekontrollen im Bezirk Braunau kam es vor allem am ersten Tag der neuen Regelungen an mehreren Teststandorten zu längeren Wartezeiten. Bezirkshauptmann Gerald Kronberger hat nun dazu Stellung bezogen und auf das erweiterte Testangebot hingewiesen. Gleichzeitig gab es auch Lob für die Umsetzung, wie beispielsweise von Peter Zambusch, dem Vorstandsvorsitzenden der Wacker Werke Burghausen.

Am ersten Tag der neuen Regelungen rund um die Ausreisekontrollen im Bezirk Braunau kam es an einzelnen Teststationen zu längeren Wartezeiten, beziehungsweise Personen ohne einen Termin konnten erst gar nicht getestet werden. Dafür hat sich Bezirkshauptmann Gerald Kronberger nun entschuldigt und gleichzeitig auf das erweiterte Testkontingent hingewiesen, das der Krisenstab der BH Braunau erarbeitet hat, um auf den erhöhten Andrang zu reagieren. „Ich bedauere sehr, dass es am ersten Tag aufgrund des großen „Ansturms“ bereits in der Früh um 8 Uhr auf die Teststationen im Bezirk in einzelnen Teststationen zu Verzögerungen gekommen ist und möchte mich daher bei allen Personen, die am ersten Tag ohne Termin keine Testung mehr bekommen haben, entschuldigen. Wir haben bereits am zweiten Tag mit nochmaligem Aufstocken der Testkapazitäten (gesamt von 14.000 auf 26.000) längere Wartezeiten am Dienstag für Personen, die ohne Termin zur Testung gekommen sind, verhindern können. Ich ersuche jedoch weiterhin, vorrangig mit Termin zur Testung zu kommen. Neue Termine wurden im Internet freigeschaltet“, erklärt Kronberger.
7.600 Tests am Ostermontag
In Altheim wird kurzfristig beispielsweise eine dritte Teststraße sowie tageweise der mobile Bus als zusätzliche Unterstützung vor Ort sein. Am Ostermontag wurden im Bezirk 7.600 Tests durchgeführt, am Dienstag waren es deren 6.500.
„Trotz vieler Herausforderungen bin ich optimistisch, dass wir diese Ausnahmesituation mit Unterstützung aller meistern werden“, gibt sich der Bezirkshauptmann optimistisch.
Lob vom Wacker-Chef
Lob für die Umsetzung der neuen Richtlinien gab es beispielsweise vom Vorstandsvorsitzenden der Wacker Werke in Burghausen, Peter Zambusch, die mehrere tausend Mitarbeiter aus dem Bezirk Braunau in Burghausen beschäftigen: „Natürlich habe ich am Tag der Einführung der verschärften Testpflicht Wert darauf gelegt, sorgfältig die Stimmung in der Belegschaft bezüglich dieser Maßnahmen zu beobachten und Feedback einzusammeln. Dabei wurde positiv berichtet, dass die Testkapazitäten durch die Testbusse deutlich ausgeweitet wurden und es nur vereinzelt zu Wartezeiten kam. Anmeldung und Terminvergabe verliefen sehr pragmatisch. Das Personal an den Teststationen war freundlich und entgegenkommend ist, auch denen gegenüber, die sich nicht vorher im Internet anmelden konnten. Das Testergebnis bekamen die Mitarbeiter sehr zeitnah und die Grenzkontrollen sind mit Augenmaß und ebenfalls freundlich durchgeführt worden.“
Bezirkshauptmann Kronberger weist außerdem darauf hin, nach Rücksprache auch Teststandorte in den Nachbarbezirken zu nutzen.


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