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EGGELSBERG. Seit über 50 Jahren ist Christian Webersberger Mitglied beim USV Eggelsberg/Moosdorf und hat seit 2005 die Funktion des Obmanns inne. Für ihn ist diese Tätigkeit weniger ein Job, sondern vielmehr Leidenschaft und Freude.

Bürgermeister Christian Kager (v. l.) und Christian Webersberger engagierten sich gemeinsam für eine neue Sportanlage in Eggelsberg. (Foto: USV Eggelsberg/Moosdorf)

Während Webersberger beruflich als Verantwortlicher für Shopdesign und Ladenarchitektur von Interspar und Maximarkt in ganz Österreich unterwegs ist, ist er auch sportlich ganz schön aktiv - und das bereits seit jungen Jahren. „Ich bin im Verein, seit ich denken kann“, sagt der 56-Jährige.

Über 15 Jahre lang war er Mittelfeldspieler in der Kampfmannschaft. Außerdem trainierte er den Nachwuchs und war auch einige Zeit im Vorstand tätig. Neben dem Fußball schwingt er den Tennisschläger, setzt sich aufs Rad oder begibt sich auf die Skipiste. „Im Grunde interessiere ich mich für alle Sportarten.“

In seiner bisherigen Zeit beim USV konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden. „Für die Einnahmen des USV haben wir zum Beispiel diverse mehrtägige Feste veranstaltet und neue Attraktionen entwickelt. Wir organisierten etwa auch ein Maifest.“

Neue Sportanlage

Ein großes Projekt war die Errichtung einer neuen Sport- und Clubheimanlage. Dazu fehlt jetzt nur noch die Platzsanierung. „Die Anlage ist ein Vorzeigeprojekt geworden. Ich möchte mich an dieser Stelle für die großartige Unterstützung durch die Gemeinde und bei Bürgermeister Christian Kager bedanken“, so Webersberger.

Auch der Verein steckte sehr viel Energie in die neue Anlage. „Wir haben ein ganz junges, aktives Team, wobei die meisten um die 30 oder jünger sind. Es gibt bei uns einen wahnsinnigen Zusammenhalt, darum ist es möglich, Projekte in dieser Qualität zu realisieren.“

Tolle Nachwuchsarbeit

Laut Webersberger ist auch die Nachwuchsarbeit mehr als vorbildlich. „Ich denke, wir sind hierbei im Bezirk unter den top drei. Im Nachwuchsfußball gibt es bis zu 120 neue Fußballer.“ Der ganze Verein umfasst circa 380 Mitglieder. „Dabei gibt es mehrere Sektionen, auch Stockschützen oder Beachvolleyballspieler sind dabei.“

Corona verpasst dem Sport noch immer große Dämpfer. „Es ist derzeit wahnsinnig schwierig. Wir wollten für die Sportanlage heuer eigentlich auch eine große Einweihungsfeier machen. Zumindest haben wir Glück, dass wir wertvolle und breit aufgestellte Sponsoren haben, die uns unter die Arme greifen.“

Viel Unterstützung erhält der Verein auch von seiner großen Fangemeinde. „Bei Auswärtsspielen sind normalerweise mindestens 70 Leute, bei Heimspielen bis zu 350 Leute da, die uns anfeuern.“

Gelebter Zusammenhalt

Höhepunkte in seiner Zeit als Obmann waren für Webersberger besonders die Entwicklung des Vereins, die Erfolge in der Bezirksliga und die große Kameradschaft. Er ist auf seinen Verein besonders wegen des gelebten Zusammenhaltes, auch zwischen Jung und Alt, stolz. „Es ist einzigartig, was hier an Zusammenarbeit, Freundschaft und gesellschaftlichem Wert gelebt wird. Ich bin auch sehr stolz auf die Fangemeinde und auf das Umfeld, in dem ich mich bewegen darf. Wir sprechen immer von unserer ‚Fußballfamilie‘.“


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