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BEZIRK BRAUNAU. Das Rote Kreuz zog bei seiner Bezirksstellenversammlung eine Bilanz der Menschlichkeit. Corona veränderte die Arbeit der über 1.000 freiwilligen Mitarbeiter natürlich massiv, dennoch wurden rund 190.000 freiwillige Stunden abgeleistet.

Bezirksrettungskommandant-Stv. Stefan Katzinger (v.l.), Bezirksstellenleiter-Stv. Wilfried Scharf, Christian Lutsch und Bezirksgeschäftsleiter Herbert Markler (Foto: ÖRK/LV OÖ/Martin Steinerberger)

Im Rahmen der Bezirksstellenversammlung zog der stellvertretende Bezirksstellenleiter Wilfried Scharf Bilanz beim Roten Kreuz. 514-mal pro Tag hatte ein Rot Kreuz-Mitarbeiter im von Corona geprägten vergangenen Jahr Kontakt zu einem Menschen, der Hilfe benötigt. 1.025 freiwillige Mitarbeiter leisteten 190.000 freiwillige Stunden ab, fuhren mit 46 Fahrzeugen über 1,8 Millionen Kilometer, um 30.753 Einsätze im Rettungsdienst bestmöglich zu meistern. „Der Corona-Einsatz wirkt sich im täglichen Dienst auf alle Aufgabenbereiche aus, entsprechend hatten wir die erforderlichen Maßnahmen zu setzen“, so Bezirksgeschäftsleiter Herbert Markler.

Einsatz bei Testungen und Impfungen

Unzählige Stunden war das Team des Roten Kreuzes seit Beginn der Pandemie unter anderem mit den Testungen und seit März auch mit den Impfungen beschäftigt. Alleine an der Braunauer Impfstraße wurden schon weit über 25.000 Impfungen durchgeführt. Scharf bedankte sich bei der Versammlung bei allen Mitarbeitern für ihren Einsatz, es sei Herausragendes geleistet worden. Auch Bezirkshauptmann Gerald Kronberger zeigte sich von den Leistungen des Roten Kreuzes im Bezirk beeindruckt und lobte die gute Zusammenarbeit. „Schön, so einen professionellen Partner an der Seite zu haben“, so Kronberger.

Ortsstellenleiterin Christine Holzmann wurde mit der Bronzenen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Bezirksrettungskommandant-Stellvertreter Stefan Katzinger wurde zum Rettungsrat befördert. Christian Lutsch und Bezirksstellenleiter-Stellvertreter Wilfried Scharf wurden zum Oberrettungsrat befördert. Bei 67 Aktionstagen im Bezirk in Sachen Blutspende kamen 4.268 Blutspender. Coronabedingt mussten dagegen die meisten Aktivitäten des Jugendrotkreuzes sowohl in der Schule als auch bei den Jugendgruppen an den Ortsstellen ausfallen.


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