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HÖHNHART. Klaus Schmalzl hat als Technischer Leiter der Schanzenanlage in Höhnhart nicht nur einen schönen Ausblick – er ist mitten beim Skisprunggeschehen dabei.

Foto: Schmalzl
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Als Technischer Leiter gibt es so einiges zu tun. Schmalzl ist hauptberuflich Hafner und hat seine Funktion bei den Sprungschanzen seit 2018. Seither muss er sich unter anderem wöchentlich um das Mähen der Flächen kümmern. Dreimal im Jahr muss das steile Gelände neben den Schanzen gestutzt werden. Außerdem ist er für die Reparatur und Wartungsarbeiten von Schneekanone, Pistenraupe und Co. sowie für die Schanzenpräparierung zuständig.

Er ist es, der die Schanzen ein- und auswintert, sich um das Clubheim und den Bewässerungsteich kümmert, Anmeldungen vornimmt und vieles mehr. Zudem koordiniert er die Helfer der Skisprungschanze und ist in Kontakt mit den Betreuern, Trainern sowie den Skispringern.

Die Anlage ist inzwischen bereits 13 Jahre alt. „Daher ist es mir wichtig, diese stets in Schuss zu halten.“ Für die nächsten Jahre sind bereits einige Projekte geplant, etwa der Austausch von Hölzern oder die Renovierung der Spur.

600 bis 700 Springer jährlich

Da die drei Schanzen in Höhnhart zu den modernsten in Österreich zählen, ist hier auch einiges los. „Jährlich kommen zu uns circa 600 bis 700 Springer aus Österreich, Deutschland, Tschechien“, erklärt Schmalzl.

Wenn Unvorhergesehenes passiert, kann das ganz schön stressig werden. „Vor drei Jahren ist beim Pistenbully das Seil der Seilwinde am Hang der Großen Schanze abgerissen. Zum Glück ist niemandem etwas passiert“, berichtet der Technische Leiter. Im Juli wurde die Anlage auch von einem Unwetter getroffen. . „Mit dem Blitzschlag wurde unser gesamtes elektronisches System beschädigt. Da sich für den nächsten Tag schon 50 Skispringer angesagt hatten, haben einige freiwillige Helfer bis spät in die Nacht noch gearbeitet.“

Viele Veranstaltungen

Höhepunkte wiederum sind die Veranstaltungen, etwa der Austria oder Landes-Cup und die Landesmeisterschaft. Auch der Jedermann-Biathlon findet bei den Schanzen statt.

Zwar ist Schmalzl selbst kein Skispringer, er nahm aber vor mehreren Jahren einmal bei einem USI-Kurs für Anfänger teil. „Obwohl ich ein guter Skifahrer bin, ist es ein ungewohntes Gefühl, zumal die Sprungskier doch um einiges länger und breiter sind und keine Stahlkanten verfügen“, berichtet er.

 2.500 Arbeitsstunden

Um die Anlage in Betrieb zu halten, sind jährlich mehr als 2.500 Arbeitsstunden notwendig, die ehrenamtlich geleistet werden. Schmalzl betont: „Mir ist es ein großes Anliegen, „Danke“ zu sagen, an alle, die mich und den Verein in den vergangenen Jahren unterstützt haben.“


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