Vermehrtes Müllproblem im Bezirk Braunau
BEZIRK BRAUNAU. An öffentlichen Plätzen und entlang von Straßen werden im Bezirk Braunau immer häufiger Abfälle weggeworfen. Das ist nicht nur unschön, sondern auch gefährlich für die Natur und teuer für alle, betont Andreas Eppacher, der Leiter des Wirtschaftshofs der Stadt Braunau.

Obwohl jeder in einer schönen und sauberen Umwelt leben möchte, wird achtlos liegengelassener Müll zunehmend ein Problem im Bezirk. Der Wirtschaftsbund muss wegen den vielen weggeworfenen Plastikflaschen, Einwegverpackungen oder Zigarettenstummeln drei Mal pro Woche ausrücken, um Straßenränder, Parks oder Spielplätze vom Abfall zu befreien.
Rund 1.100 Arbeitsstunden müssen dafür jährlich aufgewendet werden – das entspricht rund 42.000 Euro. Dabei stehen im gesamten Stadtgebiet Braunau rund 400 öffentliche Abfallbehälter zur Verfügung.
Das sogenannte „Littering“ ist auch ökologisch bedenklich und verursacht hohe Kosten für die Allgemeinheit. Unter anderem können Mikroplastik und Giftstoffe in die Umwelt gelangen. Besonders für Tiere kann das gefährlich werden. Daher liegt die Mindeststrafe für Littering laut Bundesabfallgesetz bei 450 Euro.
Müll im Wartebereich
In anderen Regionen kommt es ebenfalls immer wieder zu Verschmutzungen. Tips-Leser machten beispielsweise auf Vermüllungen im Wartebereich der Bahn in Mattighofen aufmerksam. Um weiteren Verunreinigungen entgegenzuwirken, will die ÖBB entlang der Mattigtalbahn Schwerpunktkontrollen durch das Sicherheitspersonal durchführen. Dass sich die Situation verbessert, hofft auch Mattighofens Bürgermeister Daniel Lang (ÖVP).
Landschaftssäuberung
Um für eine schönere Umwelt zu sorgen, gibt es mehrere Initiativen. So ruft die Stadt Braunau beispielsweise jedes Jahr zu einer gemeinsamen Landschaftssäuberung auf. Diese läuft heuer noch bis 30. April. Eine Anmeldung ist unter 07722/808370 oder andreas.eppacher@braunau.ooe.gv.at möglich.


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