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Gemeinderat: Diskussionen um Wasserversorgung und Beschlüsse für Finanzplanung

Alexander Kobler, 29.04.2022 15:07

ALTHEIM. Bei der letzten Sitzung des Altheimer Gemeinderates wurden alle Tagesordnungspunkte einstimmig beschlossen. Im Zentrum standen vor allem Haushaltsvoranschläge sowie die mittelfristige Finanzplanung. Die meisten Diskussionen gab es rund um den Ausbau der Ortswasserversorgung.

Alle Tagesordnungspunkte wurden vom Altheimer Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen. (Foto: Tips/Kobler)

Eine weitgehend harmonische letzte Sitzung hatte der Altheimer Gemeinderat. Rund eineinhalb Stunden lang wurde vor allem über verschiedene Haushaltsvoranschläge und die Finanzplanung für die kommenden Jahre debattiert und abgestimmt. So wurde zum Beispiel die Prioritätenreihung für den Voranschlag 2022 sowie den mittelfristigen Finanzplan von 2023 bis 2026 einstimmig beschlossen. An erster Stelle steht hier zunächst die Kinderbetreuung, gefolgt von den Lucknergründen und der Generalsanierung des Rathauses. Wie Bürgermeister Harald Huber (FPÖ) im Rahmen der Sitzung mitteilte, stellt die Pfarre Altheim künftig das Pfarrheim als Räumlichkeit für den Schülerhort zur Verfügung. Damit ist eine geplante Übergangslösung durch einen Container vom Tisch und die Stadtgemeinde kann dadurch auch Kosten einsparen. Bei der Diskussion rund um den Haushaltsvoranschlag gab Bürgermeister Huber angesichts der steigenden Bau- und Energiekosten zu bedenken, dass man viele Vorhaben in Zukunft nicht gleichzeitig umsetzen könne.

Ortswasserversorgung sorgte für viele Wortbeiträge

Die meisten Wortbeiträge gab es rund um die Festlegung der voraussichtlichen nächsten Bereiche der neuen Wasserversorgungsanlage Altheim. In den kommenden Jahren sollen nach dem Stadtplatz nach und nach weitere Straßen an die Ortswasserversorgung angeschlossen werden. Das Thema beschäftigt den Gemeinderat schon länger. Stefan Wimmer (SPÖ) wünschte sich für „das Projekt schlechthin in den nächsten Jahren“ beispielsweise exaktere Kriterien und eine bessere Kommunikation gegenüber den Bürgern. Trotz längerer Diskussionen wurde aber auch dieser Tagesordnungspunkt wie alle anderen letztlich einstimmig beschlossen.


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