Erste aktive Feuerwehrfrau im Schichtdienst der Burghauser Werkfeuerwehr
BURGHAUSEN. Laura Spindler ist die erste aktive Werkfeuerwehrfrau bei WACKER in Burghausen. Die 22-Jährige ist nach ihrer erfolgreichen Ausbildung mit vollen Einsatz und Elan bei der Sache und hat kein Problem damit, dass sie nur mit männlichen Kollegen zusammenarbeitet.

Schon mit 14 Jahren schloss sich die heute 22-Jährige der Haager Feuerwehr an und engagiert sich dort bis heute. Nach ihrer Ausbildung zur Zahnarzthelferin entscheid sie sich dazu eine weitere zu beginnen und die Wahl fiel auf die zur Berufsfeuerwehrfrau. Drei Jahre dauerte die Ausbildung bei WACKER, die sie nun mit Erfolg abgeschlossen hat. Seitdem ist sie bei allen Einsätzen uneingeschränkt dabei und ist in der über einhundertjährigen Geschichte der Burghauser Werkfeuerwehr die allererste aktive Feuerwehrfrau im Schichtdienst.
Kein Problem im Arbeitsalltag mit männlichen Kollegen
Problem im Arbeitsalltag mit ihren 60 männlichen Kollegen hat sie dabei keine: „Wenn es darum geht, in enge Räume zu klettern, habe ich wegen meiner Statur sogar einen kleinen Vorteil“, scherzt die 22-Jährige. Die Zusammenarbeit mit ihren männlichen Kollegen erlebt sie als sehr entspannt und angenehm. „Ich leiste schließlich Gleiches wie meine Kollegen und werde dabei auch nicht geschont“, so Spindler. Mittlerweile hat sie auch schon weibliche Verstärkung in Form einer neuen Auszubildenden bekommen, die sich derzeit im zweiten Ausbildungsjahr befindet. Seit ihrer Übernahme arbeitet Spindler im für Berufsfeuerwehren üblichen Drei-Schichtdienst.
Im Schnitt muss die Werkfeuerwehr zweimal pro Tag ausrücken. Von größeren Einsätzen blieb die 22-Jährige bisher verschont, Angst vor Einsätzen hat sie aber ohnehin nie. „Nur den nötigen Respekt sollte man schon mitbringen“, erklärt sie.


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