Eggelsberger schenkt als Stammzellenspender Hoffnung

Theresa Senzenberger, MA Tips Redaktion Theresa Senzenberger, MA, 02.12.2022 17:39 Uhr

EGGELSBERG. 2020 machte Dominik aus Eggelsberg in Schwand bei einer Typisierungsaktion für mögliche Stammzellenspender mit. Jetzt schenkten seine Stammzellen einem Mann aus Südeuropa wieder Hoffnung.

Dominik ließ sich damals typisieren, da ein kleines Kind in der Umgebung – der kleine Michael aus Uttendorf – einen Spender gesucht hatte. Die Aktion wurde vom Verein „Geben für Leben“ durchgeführt. Da die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer nur sehr gering ist und bei 1:500.000 liegt, machte sich der heute 25-Jährige nicht viel Hoffnung. „Ich hätte ehrlich gesagt nie damit gerechnet, dass ich mal angerufen werde und mir mitgeteilt wird, dass ich spenden darf“, berichtet er.

Zwei Jahre später erhielt er aber einen Anruf mit der Botschaft: Eine Spende ist möglich. „Ich habe mich dann dafür entschieden und es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man jemandem die Hoffnung auf ein neues Leben geben kann.“

Spende ohne Probleme

Die Spende verlief ohne Probleme. „Auch die Stimulationsphase war in Ordnung, bis auf ein paar grippeähnliche Symptome. Es war eine mega gute Erfahrung und man macht es ja, um jemandem zu helfen. Das ist das Wichtigste bei dieser Sache: sich gegenseitig helfen“, sagt Dominik.

Gespendet wurde bei der Bayerischen Stammzellenbank in Gauting bei München. Organisiert wurde die Spende von den Teams von „Geben für Leben“ und der Bayerischen Stammzellenbank. „Man muss sich selbst auch wirklich um nichts kümmern“, erzählt der 25-Jährige. Die Teams waren außerdem jederzeit für alle Fragen erreichbar.

Geringer Aufwand - große Wirkung

Dominik empfiehlt auch anderen, sich typisieren zu lassen und zu spenden, falls die Möglichkeit besteht. „Der Aufwand ist wirklich nicht groß und man kann einfach einem anderen Menschen und seiner Familie die Hoffnung auf ein neues Leben schenken. Für einen gesunden Menschen ist es ein kleiner Aufwand, aber für einen kranken Menschen kann dieser kleine Aufwand zwischen Leben und Tod entscheiden.“

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