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BEZIRK BRAUNAU. Bei der Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes im Bezirk Braunau zog Bezirksstellenleiter Bezirkshauptmann Gerald Kronberger eine „Bilanz der Menschlichkeit“. 

Bei der Rot Kreuz Bezirksstellenversammlung (v.l.): Bezirksgeschäftsleiter Herbert Markler, Bezirksstellenleiter Gerald Kronberger und Landesgeschäftsleiter-Stellvertreter Thomas Märzinger (Foto: ÖRK/LV OÖ/Hans Luttinger)

630 mal pro Tag hatte ein Rot Kreuz Mitarbeiter im Bezirk Braunau Kontakt zu einem Menschen der die Hilfe des Roten Kreuzes benötigte. Insgesamt 1.086 freiwillige Mitarbeit leisteten 190.350 freiwillige Stunden, fuhren mit 46 Fahrzeugen fast zwei Millionen Kilometer, um 36.560 Einsätze im Rettungsdienst bestmöglich zu meistern. Auf Grund dieser beeindruckenden Zahlen dankte Bezirksstellenleiter Bezirkshauptmann Gerald Kronberger allen Rot Kreuz Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren Einsatz und die geleistete Arbeit, speziell in der schwierigen Zeit, die es uns nicht leichter gemacht hat. Er äußerte höchsten Respekt für alle und gleichzeitig die Bitte auch in diesem Jahr so engagiert weiter zu machen. Aus dem Bereich Gesundheit- und Soziale Dienste referierte Frau Steinerberger Inge die Zahlen und mahnte aber gleichzeitig, dass im Bereich Besuchsdienst eine weitaus größere Nachfrage sei als das Rote Kreuz momentan decken könne. Hier gäbe es Luft nach oben.

Auszeichnungen

Ortsstellenleiter-Stellvertreter Simon Riffert wurde mit der Bronzenen Verdienstmedaille ausgezeichnet, Ortsstellenleiter Bürgermeister Erich Rippl mit der Silbernen Verdienstmedaille. Gerhard Schmiederer, der langjährige Dienstführende der Rot Kreuz Ortsstelle Riedersbach, welcher mit Juli 2023 in Pension geht, wurde mit der Goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Bezirksstellenleiter Gerald Kronberger wurde zum Landesrettungsrat befördert.


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