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POLLING. Georg Klingesberger, mit Hausnamen „Moier Schos“, ist in Polling allseits bekannt. Er ist nicht nur bei fast jedem Verein dabei, sondern hilft auch aus, wenn Not am Mann ist.

Georg Klingesberger hat auch in der Pension viel zu tun. (Foto: Tips/Senzenberger)
Georg Klingesberger hat auch in der Pension viel zu tun. (Foto: Tips/Senzenberger)

Ob Musik oder Kameradschaftsbund, Feuerwehr oder Seniorenbund. Auch dem Pfarrer steht er unterstützend zur Seite. Klingesberger ist überall dabei und hat zig Funktionen inne. Dass das einmal der Fall sein wird, hätte sich der Pollinger, der als Bub noch eher zurückhaltend war, früher nicht gedacht. „Ich bin reingewachsen.“

Vor 65 Jahren begann seine Vereinskarriere. „Das habe ich meinen Eltern zu verdanken“, sagt er. Sie waren federführend bei der Entstehung der Musikkapelle dabei, die aus der Grahamer Zeche entstand. Mit 13 Jahren hatte er seinen ersten Aushilfseinsatz mit dem Flügelhorn. „Schon als Bub bin ich mit der Kapelle mitgegangen – mein Vater ist mit einem Besenstiel als Taktstock voran.“

Ein weiterer Aushilfseinsatz brachte ihn zu den Jagdhornbläsern. Außerdem wurde Klingesberger Jäger, Obmann der Landjugend und der Jungen ÖVP und engagierte sich in der Pfarrgemeinde und dem Gemeinderat. „Mir liegt etwas an der Gemeinde und ich nehme mir auch Zeit dafür“, erklärt der Pollinger.

Neben der Arbeit in den vielen Vereinen war Klingesberger zuerst Landarbeiter, Betriebsratsobmann und dann Bauer. Privat kann er mit seiner Familie und seinen Enkelkindern auf viele Höhepunkte zurückblicken. Durch seine Arbeit konnte er außerdem schon früh die Welt bereisen: „Jedes Jahr ging es in ein anderes Land.“

Voller Terminkalender

Wegen seiner vielen Tätigkeiten ist der Terminkalender auch in der Pension voll. „Teilweise habe ich drei bis vier Veranstaltungen an einem Abend. Wenn ich drei Tage hintereinander nichts geplant habe, glaube ich, dass ich etwas vergessen habe“, schmunzelt der Pensionist. Da auch seine Frau Maria in den Vereinen sehr aktiv ist, ist auf dem Kalender oft gar nicht genug Platz.

Wie er es schafft, all die Funktionen unter einen Hut zu bringen? „Man darf nicht grübeln, sondern muss es positiv angehen, dann sind Probleme auch nicht so groß. Ich tue es, weil ich es gerne mache. Ohne Unterstützung meiner Frau könnte ich das alles aber nicht machen.“


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