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Nach Anbindehaltung und Schlägen: Malteserrüde Maxi fand neue Familie

Theresa Senzenberger, 27.02.2024 10:43

LOCHEN/BEZIRK BRAUNAU. Beim Haus seines alten Besitzers im Bezirk Braunau war Maxi an einem kurzen Strick angebunden und wurde geschlagen. Jetzt fand der Malteserrüde ein neues Zuhause.

Malteserrüde Maxi darf jetzt zu seinem neuen Frauchen nach Salzburg ziehen. (Foto: Pfotenhilfe)
  1 / 2   Malteserrüde Maxi darf jetzt zu seinem neuen Frauchen nach Salzburg ziehen. (Foto: Pfotenhilfe)

Anbindehaltung, auch nur vorübergehend, ist bei Hunden verboten. Deswegen wurde Maxis Halter vergangenen Herbst vom Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen angezeigt. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass Maxi Angst vor seinem Halter hat. Denn als dieser den zitternden Hund festhalten wollte, damit der Amtstierarzt den Chip ablesen konnte, schnappte Maxi in Richtung seines Halters. Als er dafür geschlagen wurde, wurde der Hund beschlagnahmt und von der Pfotenhilfe abgeholt.

Seitdem kümmerte sich die Pfotenhilfe um Maxi und pflegte ihn gesund. Denn er war nicht nur sehr ängstlich, sondern hatte auch Augen- und Ohrenentzündungen und starke Verfilzungen. Seine Haut wies Ausschläge und Ekzeme auf.

Neues Frauchen

Das Verfahren rund um Maxi dauerte bis Anfang Februar, erst dann konnte er von der Behörde freigegeben und für die Vermittlung vorbereitet werden. Nun durfte ihn seine neue Besitzerin aus Salzburg mitnehmen.

„Ich wünsche Maxi viel Glück in seinem zweiten, besseren Leben, das jetzt beginnt“, sagt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. „Auch wenn die Hunde auf unserem Tierschutzhof viel Platz haben sowie bestens betreut, beschäftigt und medizinisch versorgt werden – ein richtiges Zuhause, wo man der Mittelpunkt ist, ist eben doch etwas anderes“.

Viele Hunde suchen ein Zuhause

Viele weitere Tiere warten beim Tierschutzhof der Pfotenhilfe auf ein neues Zuhause. Nach einer behördlichen Abnahme bei einer Züchterin in Gilgenberg sind aktuell besonders viele Hunde umzugsbereit.


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