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HELPFAU-UTTENDORF. Philipp aus Helpfau-Uttendorf spendete seine Stammzellen an einen Mann in Neuseeland und wurde so zu einem potenziellen Lebensretter.

Philipp fühlte sich während der Stammzellenspende gut aufgehoben. (Foto: Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich)

Philipp ließ sich typisieren, als ein Baby in der Nachbarschaft an Leukämie erkrankt war. „Da ich selbst erst Familienvater wurde, wollte ich mir nicht vorstellen, wie man sich dabei fühlen muss“, sagt der 34-Jährige. Zwei Jahre später wurde er als Spender für einen Mann in Neuseeland kontaktiert.

Es dauerte nicht lange und er begann zuhause die Mobilisierung mit Spritzen. Das funktionierte gut. „Die Spritzen sind erstmal nur im Kopf eine Überwindung. Nebenwirkungen hatte ich nur im Bereich der Lendenwirbelsäule beziehungsweise des Steißbeins“, erzählt Philipp. Er hatte aber nur leichte Schmerzen beim Sitzen, Schmerzmittel waren nicht notwendig.

Spende verlief gut

Auch die Spende verlief gut und organisiert. „Vielen Dank für die großartige und professionelle Abwicklung und Organisation. Dies trifft auf die Geben für Leben-Organisation als auch die AKB-Stiftung in München zu“, betont der Uttendorfer.

Er fühlte sich gut aufgehoben und konnte alle Fragen stellen, die ihn interessierten. „Die größten Unannehmlichkeiten waren wohl, dass man die Arme nicht bewegen konnte, wenn es einen juckte und man stundenlang einen Quetschball kneten durfte. Gleich nach der Spende fühlte ich mich fit.“

Sein Fazit: „Alles in allem sind das nur geringe Aufwände, im Gegensatz zu den Strapazen und Aussichten des Patienten. Würde dies jederzeit wieder ohne Zögern übernehmen.“


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