Landjugend St. Georgen lädt das ganze Jahr über zu vielen Aktivitäten
ST. GEORGEN. Vom Krampusbesuch bis zum Sommerrodeln: Die Landjugend St. Georgen ist das ganze Jahr über sehr aktiv – und bietet seinen Mitgliedern vielfältige Aktivitäten an.

Die Landjugend St. Georgen besteht seit fast 50 Jahren – sie wurde 1976 gegründet. Letztes Jahr feierten die rund 60 Mitglieder nach Corona ihr 45-jähriges Jubiläum mit einem großen, dreitägigen Fest nach. Zahlreiche Landjugend-Gruppen aus dem Bezirk Braunau, dem angrenzenden Flachgau und Bayern kamen, um mitzufeiern. Zudem gab es ein Zechen- und Stammtischtreffen.
Damit ein so großes Fest über die Bühne gebracht werden konnte, packten nicht nur die Landjugendmitglieder mit an. „Ohne den Landjugendmitgliedern und auch der Hilfe der gesamten Gemeindebevölkerung wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen. Bei so einem kleinen Ort wie bei uns wird Zusammenhalt – auch unter den Gemeinden und der gesamten Gemeindebevölkerung – großgeschrieben“, sagt Simone Daxecker, die ehemalige Landjugend-Leiterin von St. Georgen.
Viele Ausflüge
Aber auch ohne derart große Feste ist bei der Landjugend St. Georgen viel los. Im Winter wird jedes Jahr ein Skiausflug angeboten. Im Sommer steht ein Wochenend- oder Tagesausflug am Programm. Die Landjugend-Mitglieder fuhren hierbei beispielsweise schon nach Graz, Innsbruck oder Schladming, machten eine Segway Tour, Brauereibesichtigungen, Sommerrodeln oder Thermenbesuche. Heuer ist ein Ausflug nach Eben im Pongau geplant.
Auch weitere Tagesausflüge werden immer wieder angeboten – wie Kart fahren, Paintball spielen, Escape-Rooms, Bräustüberl oder eine Fahrt zum Christklindlmarkt. An den Wochenenden werden meist die Feste von umliegenden Landjugend-Gruppen besucht.
Engagement in der Gemeinde
Zudem engagiert sich die Landjugend in der Gemeinde. Am Palmsonntag wird ein Palmbaum gebunden, beim Erntedankfest wird die Erntekrone geschmückt und ein Frühschoppen abgehalten. Beim Adventbasar des Pfarrgemeinderats sind die Landjugendlichen mit einem Stand, bei dem „Dradi Wabi“ und Bosna angeboten werden, dabei. Außerdem sind die Mitglieder als Nikolaus und Krampusse unterwegs, um Kinder mit Nikolaussackerl und Eltern mit kleinen Ruten zu versorgen.
Es gibt viele Gründe, um zur Landjugend dazuzugehen, ist Daxecker überzeugt. So werden unter anderem neue Freundschaften gebildet – auch bei Mitgliedern, die wegen ihres Altersunterschiedes sonst nichts miteinander zu tun hätten. Man kann schon in jüngeren Jahren ein Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein aufbauen. Die Mitglieder können gemeinsam auf Erfolge zurückblicken und Brauchtum aufrecht erhalten.


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