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Spitzenwert: 93 Prozent der Volksschulkinder im Bezirk Braunau tragen eine Warnweste

Sabrina Antlinger, 05.04.2026 10:10

BEZIRK BRAUNAU. Bei der diesjährigen Warnwesten-Überprüfung des Oberösterreichischen Zivilschutzes wurde oberösterreichweit eine deutliche Steigerung erzielt: 64,8 Prozent der Volksschulkinder trugen eine Warnweste – deutlich mehr als im Vorjahr. Besonders erfreulich fiel das Ergebnis im Bezirk Braunau aus, wo 93 Prozent der Volksschulkinder regelmäßig ihre Warnwesten tragen.

Bei der Überprüfungsaktion in der Volksschule Schalchen (Foto: OÖ Zivilschutzverband)
Bei der Überprüfungsaktion in der Volksschule Schalchen (Foto: OÖ Zivilschutzverband)

Bei Kontrollen an zehn Schulen im Bezirk wurde eine Tragequote von 93 Prozent erreicht. Braunaus Zivilschutz-Bezirksleiter Thomas Gut zeigt sich erfreut: „Ein Resultat, das sich sehen lassen kann, aber auf dem wir uns nicht ausruhen wollen. Wir werden weiterhin einen Schwerpunkt auf dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr legen. Auch wenn die Schüler meist reflektierende Streifen bzw. Anhänger an der Schultasche oder der Kleidung haben, ersetzen diese doch nicht die signalgelbe Warnweste.“

Bis zu 150 Meter sichtbar

Besonders in den nebeligen und dämmrigen Herbst- und Wintermonaten ist die Warnweste wichtig. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn die Kinder für die Autofahrer besser sichtbar wären. „Mit der Warnweste erhöht sich die Sichtbarkeit von 30 auf 150 Meter“, erklärt Gut, „Dementsprechend wichtig ist die Vorbildwirkung bei Eltern und Lehrer. Auch diese sollten eine Warnweste oder reflektierende Armbänder nutzen, wenn sie zu Fuß unterwegs sind.“ Mit Aktionen und kleinen Belohnungen wurden die Kinder motiviert, die Warnwesten regelmäßig zu tragen. 


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