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Auch in Zeiten von Corona gilt es bei Spaziergängen im Wald Regeln zu beachten

Alexander Kobler, 10.04.2020 15:18

BEZIRK BRAUNAU. Das traumhafte Frühlingswetter und die coronabedingte, neu gewonnene Freizeit laden gerade besonders zu Spaziergängen an der frischen Luft wie etwa im Wald ein. Allerdings ist auch hier nicht alles erlaubt und es gilt, sich an die entsprechenden Regeln zu halten.

Auch bei Ausflügen in den Wald gilt es, sich an gewisse Regeln zu halten. Foto: A. Litzlbauer
  1 / 2   Auch bei Ausflügen in den Wald gilt es, sich an gewisse Regeln zu halten. Foto: A. Litzlbauer

Gerade aktuell zieht es viele Menschen, auch im Bezirk Braunau, an die frische Luft und in den Wald. Schließlich haben viele aufgrund der Coronakrise neu gewonnene Freizeit und dazu ist auch das derzeitige Frühlingswetter besonders einladend. Dennoch gilt es, sich auch gerade jetzt an bestimmte Spielregeln zu halten. Die Art der legalen Erholung im Wald ist im Forstgesetz Paragraph 33 Absatz 1 klar geregelt. „Jedermann darf den Wald zu Erholungszwecken betreten, ausgenommen sind jedoch Wieder- und Neuwaldungsflächen, solange der Bewuchs eine Höhe von drei Metern noch nicht erreicht hat“, erklärt Franz Reinthaler, Pressereferent der Bezirksjägerschaft Braunau.

Jeder darf den Wald also zum Spazieren, Wandern und Joggen betreten, man sollte dabei aber aus Rücksicht auf alle Wildtiere, die zu diesen Zeiten auf Nahrungssuche sind, seine Ausflüge so planen, dass man erst zwei Stunden nach Sonnenaufgang den Wald betritt und ihn zwei Stunden vor Sonnenuntergang wieder verlassen hat.

Bestimmte Aktivitäten sind nicht erlaubt

Generell nicht erlaubt sind nach Forstgesetz allerdings auch bestimmte Aktivitäten im Wald. Dazu gehört das Radfahren im Wald. Dies sollte auf legalen Mountainbike-Strecken erfolgen. Außerdem ist das Reiten im Wald generell verboten. Zudem sollten Hunde im Wald sinnvollerweise immer angeleint sein. Auch der neu erlassenen Waldbrandverordnung im Bezirk ist natürlich Folge zu leisten. „Halten wir uns an diese Richtlinien auch in dieser mit vielen Beschränkungen bestückten Zeit. Die Natur und ihre Bewohner werden uns dafür dankbar sein“, meint Reinthaler.


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