Vorösterliches Pilgern im Bezirk Braunau: Eine Reise zu sich selbst
BEZIRK BRAUNAU. Coronabedingt musste die vorösterliche Gruppenwanderung auf dem Pilgerweg VIA NOVA am Dienstag, 30. März, abgesagt werden. Pilgern ist aber eingeschränkt nach wie vor möglich.

Die Organisatoren der Pilgerwanderung, Berta Altendorfer und Josef Guggenberger, laden daher einzelne Pilger und Kleingruppen, bestehend aus maximal vier Personen aus zwei Haushalten, zu einer vorösterlichen Pilgerreise in der Karwoche ein.
Dazu wählten sie eine spezielle Route aus, wobei die Etappe von rund 13 Kilometern extra ausgeschildert wurde. Sie führt von Berndorf über Seeham nach Obertrum.
Zur Begleitung gibt es Pilgerstempel und ein kleines Pilgerheft mit spirituellen Texten in den Pfarrkirchen von Berndorf, Seehof und Obertrum zur freien Entnahme. Außerdem wurden auf dem Weg zwei Hörstationen installiert, bei denen sich Pilger mithilfe von Smartphone und QR-Code Impulse zum Nachdenken anhören können.
Eine Verpflegung zum Mitnehmen wird in der Mitte des Weges bei der Jausenstation Röhrmoosmühle im Teufelsgrabenbach angeboten. Zur An- oder Rückfahrt kann die Postbuslinie 131 genutzt werden. Sie verkehrt in beiden Richtungen im Halbstundentakt. Parkplätze gibt es zudem in den jeweiligen Ortszentren.
Abenteuer „alleine pilgern“
„Alleine zu pilgern ist eine ganz andere Erfahrung und ein anderes Erlebnis, als in einer größeren Gruppe mitzuwandern. Beides hat seinen Reiz und ist einen Versuch wert“, sagt Guggenberger. Oft brauche es eben besondere Umstände, die zu neuen Erfahrungen führen. Alleine zu gehen könne dabei helfen, Antworten zu finden oder etwas über sich selbst zu erfahren. Auch jenen Menschen, die Sehnsucht danach haben, einmal nur das zu tun, wonach ihnen im Moment zumute ist, oder Angst davor haben, alleine zu sein, rät der Pilgerbegleiter, das Abenteuer „alleine pilgern“ auszuprobieren.


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