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LOCHEN. Gerade in der Urlaubszeit werden Haustiere immer wieder ausgesetzt. Um darauf aufmerksam zu machen veröffentlicht die Pfotenhilfe ein Sujet mit dem Titel „Freunde lässt man nicht im Stich. Niemals!“.

 (Foto: Pfotenhilfe)
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Wenn der Mensch auf Urlaub will, ist das Haustier leider immer öfter nur noch im Weg. Davon kann die Pfotenhilfe Lochen ein Lied singen, denn viele dieser ausgesetzten Tiere landen hier. „Menschen, die ihre Haustiere aussetzen, wissen im Grunde, dass sie etwas Falsches tun. Daher versuchen sie auch meist, die Tiere im Verborgenen auszusetzen. Es passiert selten, dass jemand dabei beobachtet wird“, sagt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. Sollte man aber doch einmal Zeuge einer solchen Handlung werden, bittet die Pfotenhilfe um Hinweise, die auch anonym über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at mitgeteilt werden können. Das Aussetzen von Tieren ist strafbar. Für diese Art von Tierquälerei droht ein Strafrahmen von zwei Jahren Freiheitsstrafe.

Illegal und strafbar

Es gibt verschiedene Ursachen, warum Menschen ihren Hund oder ein anderes Haustier aufgeben. Einige davon sind darauf zurückzuführen, dass die Personen bei der Anschaffung eines Tieres die Verantwortung, die damit verbunden ist, nicht in vollem Umfang bedacht haben. Es ist unerlässlich, sich bereits im Vorhinein zu fragen, ob man wirklich genügend Zeit, Mittel und Bereitschaft aufbringt, sich um ein Tier zu kümmern.  

Tier bleibt verzweifelt zurück 

Ausgesetzte Hunde sind einem ungewissen Schicksal ausgeliefert. Sobald sie auf der Straße landen, sind sie auf sich allein gestellt, können an Hunger und Durst leiden oder von einem Fahrzeug erfasst werden. Von ihrem Halter, dem sie bedingungslos vertrauen, an einem unbekannten Ort allein zurückgelassen worden zu sein, lässt sie verzweifelt und verwirrt zurück. 

Mit dem neuen Sujet appelliert die Pfotenhilfe an Tierhalter, dies ihren Schützlingen nicht anzutun. „Freunde lässt man nicht im Stich. Niemals! Ein Tier einfach zu 'entsorgen', ist keine Option. Kann und will man wirklich nicht länger die Verantwortung für das Haustier übernehmen, so bringt man es besser in ein Tierheim wie die Pfotenhilfe. Hier wird der Schützling versorgt und an neue, verantwortungsbewusste Halter weitervermittelt“, erklärt Stadler. 


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