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Braunauer Rettungssanitäterin: „Ich möchte einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten“

Leserartikel Michelle Baumann, 18.10.2023 12:50

BEZIRK BRAUNAU. Die 28-jährige Braunauerin Anna Weilpoltshammer unterstützt seit 2017 das Rote Kreuz in Braunau. Die multiplen Krisen der Gegenwart prägen das Zusammenleben und immer mehr Menschen brauchen Hilfe. Das Rote Kreuz steht mitten im Geschehen und reicht jenen die Hand, die auf notwendige Unterstützung angewiesen sind.

Anna Weilpoltshammer aus Braunau ist seit 2017 freiwillige Rettungssanitäterin. (Foto: Eva-Maria Wöckl)

Ein akuter Notfall in der Nacht, ein Arbeitsunfall am Nachmittag oder ein Spitalstransport in den frühen Morgenstunden. Egal zu welcher Tageszeit – Weilpoltshammer Anna ist zur Stelle, wenn Menschen Hilfe brauchen.

„Ich möchte Menschen helfen, Leute kennen lernen und einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten“, nennt sie den Grund, warum sie sich freiwillig im Rettungsdienst engagiert.

Zudem steht Anna als Mitarbeiterin der SEG (Sondereinsatz-Gruppe) innerhalb von kürzester Zeit für Großeinsätze zur Verfügung, ist Helferin bei der Suchhundestaffel und schminkt Menschen für realistische Übungen. Anna ist eine von 25.000 überwiegend freiwilligen Rotkreuz-Mitarbeitern in Oberösterreich. Sie und ihre Kollegen verkörpern mit ihrem Engagement die Werte von Menschlichkeit, Toleranz, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein, aus denen vor mehr als 160 Jahren das internationale Rote Kreuz entstand.

Rotes Kreuz sichert Menschlichkeit und Hilfe

Die Gesellschaft aber wandelt sich und mit ihr das Bild der Hilfe. Die Herausforderungen der Gegenwart führen dazu, dass immer mehr Menschen Hilfe brauchen. Das Rote Kreuz bildet ein globales Netzwerk der Hilfe, das bis in die Regionen wirkt. Egal, ob im Rettungsdienst, bei Essen auf Rädern, im Besuchsdienst, der Krisenintervention, im Bildungsbereich, der Vermittlung von Ersthelfer-Kenntnissen, im Engagement für Jugendliche und in der Unterstützung im Alltag.

„Wir sind da. Unsere Mitarbeiter übernehmen Verantwortung und machen das Rote Kreuz zu einem Anker der Menschlichkeit. Mit ihrem Engagement ermöglichen sie notwendige Leistungen, die es sonst nicht gäbe“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.


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