Top-Platzierung bei den Staatsmeisterschaften für Freiberger
BRAUNAU/BADEN. Die Braunauer Beachvolleyballerin Eva Freiberger konnte sich gemeinsam mit Partnerin Viktoria Fink bei den Staatsmeisterschaften in Baden einen Platz unten den besten vier Teams in Österreich erspielen.

Vergangenen Freitag starteten die Braunauer Beachvolleyballerin Eva Freiberger und ihre Partnerin „Viki“ Fink in ihre ersten gemeinsamen Staatsmeisterschaften in Baden und konnten sich prompt unter die Top vier der besten Teams Österreichs spielen. Die Vorzeichen zu den Staatsmeisterschaften standen allerdings zunächst denkbar schlecht, denn Dienstagabend wurde bekannt, dass beim FIVB Turnier, an dem Eva und Viki am Wochenende davor teilnahmen ein Spieler positiv auf COVID-19 getestet wurde. Um auf Nummer sicher zu gehen mussten alle Teilnehmer und das gesamte Organisationsteam erneut getestet werden. Glücklicherweise fielen alle Tests negativ aus und den Staatsmeisterschaften stand nichts mehr im Wege. Bereits Freitag früh starteten Freiberger und Fink mit einem Sieg über Elsner/Pfau ins Turnier und das Weiterkommen war bereits gesichert. Im ewigen Duell gegen die Grazerinnen Almer/Wiesmeyr ging es um den direkten Einzug ins Viertelfinale. Bislang konnten Almer/Wiesmeyr alle fünf bisherigen Begegnungen für sich entscheiden. Im sechsten Aufeinandertreffen gingen Eva und Viki mit einer Extraportion Siegeswillen in die Partie – sie holten sich den ersten Satz 21:18. Satz zwei verlief ähnlich, doch am Ende wurde es nochmal spannend. Die Grazerinnen versuchten nochmal alles, am Ende konnte Eva Freiberger den vierten Matchball verwerten und den direkten Einzug ins Viertelfinale fixieren. Gegen die U20 EM-Teilnehmerinnen Bruckner/Mitter setzten sich Freiberger/Fink in drei Sätzen durch und zogen somit ins Halbfinale bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften ein.
Klare Niederlage im Halbfinale
Im Halbfinale mussten sich die Beach-Union OÖ Girls Eva und Viki klar den späteren Siegerinnen und Favoriten Strauß/Strauß geschlagen geben – im Spiel um Bronze ging es gegen ein weiteres Nationalteam: Vorjahressiegerin Lena Plesiutschnig mit Neo-Partnerin Dorina Klinger. Das Spiel ging über die volle Distanz, beide Teams kämpften um jeden Punkt und dem Publikum wurde ein tolles Spiel geboten. Am Ende mussten sich Eva und Viki nach einem knapp verlorenen dritten Satz (12:15) mit Platz 4 bei den Staatsmeisterschaften begnügen.
Freiberger sehr zufrieden
„Was für ein mega Abschluss für diese rundherum schwierige Saison: nach dem überraschenden Aufhören von Valerie stand ich quasi alleine da und hab mit Viki eine super neue Partnerin gefunden und wie dieses Ergebnis zeigt einen Glücksgriff gemacht – nach nur 2,5 Monaten gemeinsamem Training gleich unter den Top 4 Österreichs zu landen ist Wahnsinn, ich freue mich schon auf die nächste Saison“, meinte Freiberger anschließend.


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