Junge Burgkirchnerin qualifiziert sich mit Hengst für Weltmeisterschaft
BURGKIRCHEN. Die Burgkirchnerin Giulia Schwab konnte sich mit ihrem selbst gezüchteten Hengst Fabergé für die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde qualifizieren. Für die 29-Jährige geht damit ein Lebens-traum in Erfüllung.

Mit 29 Jahren konnte sich die Burgkirchnerin Giulia Schwab ihren Lebenstraum erfüllen. Ihr gelang mit ihrem selbst gezüchteten Hengst Fabergé die Qualifikation für die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde. Der österreichische Warmbluthengst kann schon auf eine beachtliche Vita mit etlichen Erfolgen – wie etwa dem Fohlenchampion in Oberösterreich 2015 oder dem Vizebundeschampion in Österreich 2015 – zurückblicken. Die Besonderheit liegt in der Kombination, dass Schwab den Hengst gezüchtet hat und zugleich selbst als Reiterin die Qualifikation zur WM geschafft hat.
Derzeit noch unklar, ob WM stattfinden kann
Diese soll im Dezember im deutschen Velden ausgetragen werden, aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist es aber derzeit noch fraglich, ob sie dann tatsächlich ausgetragen werden kann. „Ich freue mich noch ein bisschen mehr über diesen großen Erfolg, da ich Anfang des Jahres einen schweren Unfall mit dem Pferd hatte und nach einigen Tagen im Koma noch einen langen Aufenthalt im Krankenhaus und in der Reha hatte“, erklärt die 29-Jährige. Die Ärzte hatten ihr anfangs sogar abgeraten, überhaupt wieder aufs Pferd zu steigen, die junge Burgkirchnerin ließ sich davon aber nicht entmutigen. Nach drei Monaten saß sie wieder im Sattel und konnte nach dem Corona-Lockdown bereits mit anderen Pferden wieder einige Erfolge feiern. Nach einem Tiermedizin-Studium machte sie ihr Hobby zum Beruf und bildet nun hauptberuflich Dressurpferde aus. Schwab, die ihrer Familie und speziell ihrer Mutter viel zu verdanken hat, hofft natürlich, das die Weltmeisterschaft nun nicht dem Virus zum Opfer fällt.


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