BRAUNAU-RANSHOFEN. Der Ranshofner Supermoto-Pilot Lukas Höllbacher ist nach einem bärenstarken Rennwochenende in Forcarei bei Santiago de Compostela (Spanien) wieder mittendrin im Rennen um die Weltmeisterschaft.

Der 26-jährige Bäckermeister war nach einem Sturz beim letzten Rennwochenende vor vier Wochen in Tschechien, bei dem er sich einen Handwurzelknochen angebrochen hatte, mit gedämpften Erwartungen angereist. Dennoch zeigte er schon in der Qualifikation mit Platz zwei seine gute Form. Zwei der drei Rennen konnte er anschließend gewinnen, beim dritten Rennen wurde der Ranshofner starker Zweiter.
„Ich hatte auf dieser Rennstrecke einfach ein tolles Gefühl, wir konnten mit dem Team auch das Motorrad perfekt abstimmen. Und da ich mit weniger Erwartungen anreiste, hatte ich es mental einfacher. Der Druck ist hoch wenn man 20 Minuten ein Rennen anführt. Jeder noch so kleine Fehler wird von den Gegnern bestraft und ist nicht erlaubt. Jetzt hat mein Team und ich zusammen den ersten Sieg und Tagessieg geholt. Das gibt uns extra Motivation für die noch zwei folgenden WM Rennen. Vielen Dank an alle die hinter mir stehen“, freute sich der Bäckermeister anschließend.
In zwei Wochen findet in Sestriere (Italien) der vierte und vorletzte Lauf zur Supermoto-WM statt.
19 Punkte Rückstand auf Platz eins in der Meisterschaft
Höllbacher liegt weiter auf Platz drei in der Meisterschaft, der Rückstand ist aber vor den beiden letzten Rennwochenenden deutlich geschmolzen und der Titelkampf ist für den 26-Jährigen nun wieder völlig offen. Nur mehr 19 Punkte liegt er jetzt hinter dem Gesamtführenden.


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