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ST. PETER. Die Sportunion Raiffeisen St. Peter ist der größte Verein der Gemeinde. 2024 feiert sie ihr 50-Jahr-Jubiläum.

Das Vorstandsteam der Union St. Peter rund um Langzeit-Obmann Reinhold Klika (Foto: Union St. Peter)
Das Vorstandsteam der Union St. Peter rund um Langzeit-Obmann Reinhold Klika (Foto: Union St. Peter)

Für die Einwohner von St. Peter bietet die Sportunion ein attraktives Sport- und Freizeitangebot für Familien und Kinder. Das Angebot umfasst sowohl Fußball, Fitsport, Ski als auch Bogenschießen.

Der 1974 gegründete Verein hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Zwischendurch drohte sogar das „Aus“. Doch ein neues Funktionärsteam um Obmann Reinhold Klika übernahm vor über 20 Jahren den Verein und startete einen Neubeginn. Daraufhin stieg die Zahl der Fußball-Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb von zwei auf zehn. Während beim Neustart nur zwei Dutzend Spieler vorhanden waren, sind es aktuell 150 Kinder und Jugendliche, die allein im Fußballbetrieb ausgebildet werden. Dazu kommen noch 50 erwachsene Spieler in der Kampfmannschaft und Reserve sowie ein Alt-Herren-Team.

Im Sportzentrum „Hart“ tut sich daher einiges. Beinahe täglich wird dort trainiert oder gespielt. Heuer findet unter anderem außerdem am 18. Mai der Familien-Radwandertag und am 11. August die St. Peterer Gaudi-Olympiade statt. Beim Jubiläum 2024 wird eine Raiffeisen-Mini-EM veranstaltet.

Erfolgreicher Nachwuchs

Ein besonderer Meilenstein in den vergangenen Jahren war die Gründung der Nachwuchs-Spielgemeinschaft im Fußball zwischen Braunau-St. Peter und Ranshofen. Nach der Auflösung des FC Braunau übernahm St. Peter zusätzlich rund 40 Kinder und Jugendliche aus der Nachbargemeinde und stellt jetzt gemeinsam mit dem ATSV Ranshofen vier Großfeld-Mannschaften.

„Die kontinuierliche Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre macht sich jetzt nach und nach bezahlt“, freut sich Obmann Reinhold Klika. „Wir bauen auf die Jugend, auch wenn sportlich vorerst noch Abstriche gemacht werden müssen. Auf keinen Fall wollen wir uns einen möglichen Aufstieg ,erkaufen, indem wir teure Legionäre engagieren.“

Im Vorjahr gab es bereits mehrere Meistertitel zu feiern. Die „Unter 13“- und „Unter 14“-Mannschaften landeten auf Platz eins. Die Reserve holte erstmals in der Vereinsgeschichte den Meistertitel.


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