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BRAUNAU. Die Gewerkschaft younion diskutierte in der Braunauer Arbeiterkammer über den Mangel an Kindergartenpädagogen im Bezirk, der immer mehr zum Problem wird. Neben mehr Ausbildungsstätten müsse vor allem am Image des Berufs gearbeitet werden, so die Forderung.

Die younion-Vertreter Heinz van Dyck (v.l.), Christian Jedinger und Karin Decker diskutierten über den Mangel an Kindergartenpädagogen im Bezirk. Foto: Privat

Der Mangel an Kindergartenpädagogen im Bezirk Braunau wird, wie berichtet, immer mehr zum Problem. Darüber waren sich auch der Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion, Christian Jedinger, die Frauenvorsitzende der younion Oberösterreich, Karin Decker, und der Bezirksvorsitzende Heinz van Dyck bei einer Diskussionsveranstaltung einig. „Um auf das Problem aufmerksam zu machen, ist eine Zusammenarbeit aller Gemeinden im Bezirk Braunau notwendig. Eine Gemeinde alleine wird nichts bewirken“, stellt auch der stellvertretende Leiter des AMS Braunau, Stefan Seilinger, fest. Jedinger und Decker kündigten aus diesem Grund Gespräche mit dem Städte- und Gemeindebund an.

Mehr und größere Ausbildungsstätten gefordert

Jedinger fordert zudem mehr und größere Ausbildungsstätten für die künftigen Pädagogen. Der Bezirksvorsitzende Heinz van Dyck hat dazu bereits mit Bürgermeister Johannes Waidbacher gesprochen: „Er hat uns mitgeteilt, dass das durch die Nähe der Ausbildungsstätte in Ried nicht einfach wird und die Entscheidung beim Bund liegt – für uns ist das nicht befriedigend.“ Die Frauenvorsitzende Decker wies darauf hin, dass es wichtig sei, mehr Vollzeitjobs seitens der Gemeinden anzubieten.

Weg mit alten Klischees

Für Jedinger und Decker müsse auch das Berufsbild attraktiver werden. „Wir müssen endlich weg vom Tantenklischee. Durch Besuche in Schulen, Infoveranstaltungen mit AMS und Dienstgebern sowie Bewerbung in den Medien muss der Beruf als modern und attraktiv vorgestellt werden.“


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