Positives Quartalsergebnis präsentiert
BRAUNAU-RANSHOFEN. Der Ranshofener Aluminiumhersteller AMAG hat seine Geschäftszahlen der Quartale eins bis drei des laufenden Jahres präsentiert.

Durch die Standorterweiterung des Unternehmens in den letzten Jahren konnte der Gesamtabsatz in den ersten drei Quartalen des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 336.500 Tonnen gesteigert werden. Dadurch konnte die AMAG auch den geringeren Aluminiumpreis in den Umsatzerlösen nahezu vollständig kompensieren. Die Umsatzerlöse des Unternehmens lagen mit 821,5 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich in den ersten drei Quartalen auf 109,2 Millionen Euro. Im Vorjahr lag dies bei 120,1 Millionen Euro. Das Unternehmen führt diesen Rückgang vor allem auf ein niedrigeres Preisniveau im Aluminiumsektor zurück. Der Gesamtabsatz bewegte sich im dritten Quartal 2019 mit 111.000 Tonnen in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
Als wesentlichen Einflussfaktor auf die Entwicklung im vierten Quartal 2019 und damit auf das Geschäftsjahr 2019 sieht die AMAG die weitere Preisentwicklung für Aluminium und Tonerde an. Nach aktuellem Stand geht das Unternehmen davon aus, dass das Segment Metall auch im vierten Quartal von den niedrigen Rohstoffkosten und der Aufhebung der US-Importzölle für Aluminium aus Kanada profitieren wird. In Summe erwartet der Vorstand der AMAG-Gruppe ein EBITDA in der Bandbreite zwischen 125 und 140 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2019.<


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