Öffentliche UVP-Verhandlung zur AMAG-Erweiterung
BRAUNAU. Im Braunauer Veranstaltungszentrum findet morgen, 10. Dezember, um 10 Uhr die behördliche Verhandlung im Umweltverträglichkeitsverfahren zu geplanten Erweiterung der Gießerei der AMAG statt. Die Bürgerinitiative „Gesunde Zukunft“, die sich gegen Vorhaben richtet, hatte im Vorfeld für die Verhandlung Parteienstatus erreicht.

Seit Wochen und Monaten wird bereits hitzig über die geplanten Erweiterungspläne am AMAG-Standort in Braunau-Ranshofen diskutiert. Wie berichtet, will der Aluminiumkonzern seine Gießerei erweitern und seine Kapazitäten künftig um rund 100.000 Tonnen mehr Aluminium pro Jahr erhöhhen.
Gegen diese geplanten Expansionspläne der AMAG hatte sich die Bürgerinitiative „Gesunde Zukunft“ gebildet, die in diesem Vorhaben große negative Auswirkungen für Anwohner und Umwelt sieht. Durch eine Unterschriftenaktion hat die Bürgerinitiative auch eine Parteienstellung im UVP-Verfahren erreicht.
Morgen, 10. Dezember, findet nun um 10 Uhr die öffentliche, behördliche Verhandlung im Umweltverträglichkeitsverfahren im Braunauer Veranstaltungszentrum statt.
AMAG hatte im Vorfeld für eigene Informationsveranstaltung externe Experten beauftragt
Die AMAG hatte selbst bereits in einer Bürgerinformationsveranstaltung am 26. November an gleichen Stelle über die geplanten Erweiterungsstrategien des Unternehmens informiert. Rund 200 Teilnehmer waren dieser Einladung gefolgt. Neun externe, vom Unternehmen beauftragte Experten, erläuterten dabei detailliert die damit verbundenen Folgen und kamen zu dem Schluss, dass der Erweiterung weder aus Sicht der Umwelt, noch aus Sicht des Verkehrs größere Barrieren und negative Folgen gegenüberstehen würden.
Die Bürgerinitiative „Gesunde Zukunft“ hat im Vorfeld der behördlichen Verhandlung bereits weitere Schritte angekündigt, sollte es bei dem behördlichen Verfahren morgen ebenfalls zum gleichen Urteil bezüglich der Erweiterungspläne der AMAG kommen.


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