Projekte und Ereignisse 2020 in den drei Städten des Bezirks Braunau
BEZIRK BRAUNAU. Tips nahm den Jahreswechsel zum Anlass, um bei den Bürgermeistern der drei Städte im Bezirk nachzufragen, was im Jahr 2020 die Schwerpunkte sind.

Altheim:
In Altheim ist für das Jahr 2020 einiges an Projekten geplant, wie der derzeit wegen seiner Erkrankung kürzertretende Bürgermeister Franz Weinberger erklärt. Einer der wesentlichen Punkte ist die Generalsanierung des Rathauses. Als Ausweichquartier wird in der Zwischenzeit das ehemalige Volksbankgebäude verwendet. Außerdem soll die öffentliche Wasserversorgung starten und der Bereich der sogenannten Luckner-Gründe weiterentwickelt werden. In 2020 sollen in Altheim auch erste Maßnahmen in der Weiterentwicklung der Infrastruktur umgesetzt werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Ausbau der Kinderbetreuung. Ein wichtiger Schritt wurde hier in der letzten Gemeinderatssitzung mit dem Erwerb des ehemaligen „Pennymarkt-Areals“ gesetzt, das sich in unmittelbarer Schulnähe befindet.
Braunau:
„Wir wollen die beste Stadt sein, was Lebensqualität betrifft“, betont Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher und dafür sollen 2020 die nächsten Schritte gesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt in der Kinderbetreuung. In diesem Jahr erhält der Kindergarten der Stadt einen Zubau, der schon im Herbst in Betrieb gehen soll. Zudem soll heuer mit dem Neubau des Kindergartens Neustadt begonnen werden.Ein besonderer Meilenstein für die Stadt sind die umfassenden Arbeiten am Bahnhof Braunau, die bis Herbst 2020 vollendet sein sollen. So werden noch die Park & Ride-Anlage fertiggestellt, das Busterminal errichtet und der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet. Weitere Projekte sind der Ausbau des Fahrrad-Hauptwegenetzes, die Sanierung des sogenannten Meierei-Traktes im Schloss Ranshofen und die Sanierung der Sportanlage Ranshofen.
Mattighofen:
Auch in Mattighofen stehe einiges an, wie Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer berichtet. So sollen die Arbeiten für den neuen Kindergarten Nord am 7. Jänner starten. Ziel ist es, diesen im September zu eröffnen. Auch beim notwendigen Zubau der Volksschule stehe die Gemeinde „Gewehr bei Fuß“, allerdings fehle immer noch der Finanzierungsplan des Landes. Auch ein Kombibau für Rotes Kreuz und Bauhof ist geplant und die Bereiche Kanalisierung und Straßenbau werden ebenfalls nicht vernachlässigt. Heuer werden zudem mehrere geförderte Wohnbauten in der Unterlochnerstraße fertiggestellt. Von 10. bis 12. Juli feiert die Bürgergarde ihr 400-Jahr-Jubiläum mit einem großen Landesgardefest. Außerdem wird in Mattighofen am 27. Februar die Angelobung des Bundesheeres stattfinden.


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