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BEZIRK BRAUNAU/INNVIERTEL. Vier Innviertler Stadtregionen arbeiten seit 2017 an einer kooperativen Stadt-Umlandentwicklung. Neben den Stadtregionen Ried und Schärding gibt es auch für Braunau und Mattighofen mittlerweile diverse Förderungen.

Vertreter der Zukunftsregion Braunau: die Bürgermeister Hannes Waidbacher (v.l.), Hannes Prillhofer, Robert Wimmer und Albert Troppmair Foto: RMOÖ GmbH

Insgesamt 3,2 Millionen Euro an Fördermitteln werden für die vier Innviertler Stadtregionen Braunau, Mattighofen, Ried und Schärding vergeben. Seit dem Start der kooperativen Stadt- und Umlandentwicklung im Jahr 2017 konnten insgesamt 23 Projekte mit einem Volumen von mehr als 4,6 Millionen Euro im Rahmen des EU-Programms und einer Kofinanzierung des Landes Oberösterreich eingereicht werden. In der Stadtregion Braunau, die schon lange unter dem Namen „Zukunftsregion Braunau“ zusammenarbeitet, bildet der Radverkehr den Schwerpunkt der Kooperation. Vier Maßnahmen zur Verbesserung der Radmobilität in der Region mit Gesamtkosten von einer Million Euro wurden hier genehmigt.

Auch in Mattighofen mehrere Projekte realisiert

In der Stadtregion Mattighofen wurde unter anderem zusammen mit weiteren fünf Gemeinden aus dem Bezirk Braunau eine Detailstudie zur Planung von Ruf- und Sammeltaxis genehmigt und beauftragt. Weitere Maßnahmen gibt es in Pischelsdorf, Munderfing sowie Pfaffstätt. Pischelsdorf setzt gemeinsam mit Munderfing ein abgestimmtes Naherholungsangebot für die Stadtregion um. Dabei entsteht in Pischelsdorf ein Generationenplatz, welcher durch einen Pumptrack in Munderfing ergänzt wird. Außerdem sind auch neue Radwege in Schalchen und Mattighofen geplant. In Summe belaufen sich die beantragten Fördermittel hier auf rund 0,8 Millionen Euro.


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